Zuerst einmal

Wo soll ich hier nun anfangen? Es ist viel – sehr viel – passiert. Viele neue eindrücke.

Nun fangen wir dann mit der Stadt an. Fribourg in der Schweiz. Eine sehr alte Stadt. Gelegen und umgeben von Hügeln. Ich dachte eigentlich immer, dass ich aus den Bergen heraus will. Aber JETZT bin ich so richtig RICHTIG drinnen in den Hügeln und Bergen. Also ich wohne ja in Bourgillon. Wenn man nun von dort nach Fribourg gehen will, an sich nicht sehr weit, muss man erst einmal einen Berg herunter und später steht man im Tal, durch das die Sarine, der Fluss, durchfließt. Wenn man über diesen Fluss geht, muss man genau das was man vorher herunter gegangen ist wieder hochgehen. Nun eigentlich würde das mehr oder weniger gute halbe Stunde dauern, wenn es gerade wäre. Aber ist es ja nicht, und so hat man gefühlte zwei Pausen und fünf Stops später diesen Berg erklommen.
Aber man muss ja nicht gehen. Es fährt ja auch ein Bus.
Aber es ist richtig richtig schön hier. Wenn du von Fribourg nach Bourgillon fährst hast du einen tollen ausblick über die Stadt.
Ich Vollpfosten habe auch beim ersten mal nicht meine Kamera mit, als ich den Berg von Bourgillon runter bin. Das muss ich also noch nachholen, denn ich will eigene Bilder machen.

 

Das Wohnheim ist von Schwestern geführt und es wohnen 20 Studenten hier. Am 5. kam auch noch eine Deutsche mit mir an. Zwar später, so sahen wir uns am ersten Tag nicht. Wir trafen uns erst einen Tag später.

Ein sehr witziger Zufall. Ich kam gerade von der Stadt und auf dem Weg in mein Zimmer traf ich Schwester Hildegard, die mir mitteilte, dass mich jemand gesucht hätte. Nun bin ich dann direkt in das Zimmer von der Person, die mich suchte. Es stellte sich heraus, dass sie auch aus Deutschland ist und genau das gleiche studiert wie ich. Am selben Tag sind wir dann noch in die Stadt gegangen, weil sie sich irgendwas kaufen wollte.
Und nun ziehen wir zusammen los.

Wir brauchen ja genau die gleichen Dinge. Also machen wir sie zusammen.
Sie braucht ein Bankkonto. Ich habe schon eins. Normalerweise braucht man dazu die Aufenthaltsgenehmigung. Nun bei mir ging es ohne.
Sie braucht ein Handy. Nun ich habe schon eine Natelnummer. Ich bin da in den Orange-Shop rein spaziert und habe gesagt, dass ich eine Prepaid-Karte brauche und die hat mir eine verkauft. Zu ihr wurde gesagt, dass sie zuerst die Aufenthaltsgenehmigung brauchen würde.
Jaja, ich bin etwas besonderes und ich brauche gar nichts. Komisch ist es trotzdem.

geschrieben am 8.9.2010
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