Im Ausgang I

Gestern war ich mal wieder weg. Oder wie die Schweizer sagen: im Ausgang.
Es war eine russische Party in einem Bar/Cafe/Tanzbar/oder sonstiges. Ich kann es nämlich gar nicht einordnen. Es wurde nämlich überhaupt nicht getanzt. Und da hier welche wohnen, die dort arbeiten, wissen das und es soll ganz normal sein.
Naja auf alle Fälle es waren auch einige vom Fachbereich Medien- und Kommunikation dort. Nun gut, Michi und ich sind also hin.
Was soll ich sagen? Sie hatte ihren Spass und ich fand es zum kotzen langweilig.
Zum einen, was bringt mir es, wenn ich weggehe und kein einziger tanzt oder nur minimalst zur Musik bewegt? Zum anderen kannte ich die Leute dort nur vom Sehen und es waren nicht einmal Leute darunter mit denen ich reden hätten können, denn uns hätte das Thema gefehlt.
Bei denen gelte ich einfach als total langweilig und uninteressant.
Wie auch immer ich habe mich, nachdem unser letzter Buss um 23:40 ohne uns gefahren ist, sehr schnell wieder verpisst. Ich hatte keine Lust mehr. Es war total öde und die Musik war auch nicht besonders, und Stimmung gleich null.

Als ich dann auf dem Weg aus der Bar war kam „Last Christmas“ von Wam. (Verdammt ich weiss von wem das Lied ist, shame on me). Ja ganz genau der DJ hat „Last Christmas“ in einer Bar gespielt. Das war ein Zeichen. Ein Zeichen des schnellen Verschwinden. (zur Flucht).
Ich w i l l dieses L i e d n i c h t in einer Bar hören. Unter gar keinen Umständen. NIEMALS. Ich bekomme schon Ausschlag wenn ich dieses L i e d im Kaufhaus höre. Also bekomme ich Pest wenn ich es in einer Bar höre. Und am schlimsten ist, wenn dann alle noch mitsingen.
Nein echt jetzt, da ist mir jeder DJ Oetzi mit irgendeinem Lied lieber. Oder die Kastelruther Spatzen mit „Schatzilein“.

Und – dazu sage ich nun gar nichts – die waren alle jünger als ich. Das macht mir eigentlich nicht besonders viel aus, aber Leute: ehrlich. Das waren Kinder, die sich treffen um zu schauen wer am meisten Alkohol verträgt.
Ja da habe ich ja grundsätzlich nichts, kann sehr witzig sein, da mitzumachen (ja und das habe ich auch schon) aber am witzigsten ist es immer noch mit Stimmung.
Nein nein, in München, wenn ich wiedere da bin, und egal ob ich lernen muss oder nicht, da werde ich weggehen. Aber so richtig. Und tanzen. tanzen und tanzen.

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3 Kommentare zu “Im Ausgang I”

  1. Pingback: Eva
  2. Eine russische Party ohne tanzen, kann nichts mit Russen zu tun haben, denn die tanzen normalerweise gerne und viel. Sehr komisch. Da kann ich mir vorstellen, dass dir dort langweilig war. Warum denken die anderen, dass du langweilig sein sollst? Oder wie kommst du darauf?

    1. Keine Ahnung wer darauf kommt, ich kann ja nicht in die Gehirne der anderen reinkriechen:))
      wie ich darauf komme: ich gehe nicht so oft weg; und wenn ich dann mal da bin, dann gehe ich so schnell wieder weg.

      Aber ehrlich es war langweilig. Also fand zumindest ich. Ueberhaupt keine Stimmung dort.

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