Ici c est Fribourg

Eigentlich ist heut alles richtig beschissen schief gelaufen.
Anthropologie: bitte bitte lass mich durchkommen bitte bitte bitte.
Also daraus könnte man schon schliessen dass es nicht hundert Prozentig prickelnd. Während des Schreibens des kleinen Essays, das wir über eine Kulturtheorie schreiben mussten, wusste ich schon das ich da was falsches hinschreibe. Aber nicht mehr genau das richtige. Haha.
Ich brauch nur eine vier um durchzukommen.

Dann hatte mir JM abgesagt auf unsere „nie wieder (hoffentlich) sozialanthropologie party mit … und weihnachtsessen für die zurückgebliebenen“. Er hat es einfach vergessen. Wie kann man so etwas vergessen? Also den Namen bestimmt, egal.
So haben wir uns im Haus einfach schön zu dritt hingesetzt, denn wir sind nur noch so wenige hier.
Und es war nicht Michi, Irma und ich. Nein wir haben uns auf höheres Level begeben und haben uns – Iliana, Mel und ich – zusammengesetzt. Wir sind in den zweiten Stock gegangen.
Jup, man lernt immer neue Leute hier kennen.

Das neue aus dem Wohnheim?
Nein, das wollt ihr nicht wissen.
Gut.
Vorgeschichte: Es gab ja immer wieder Streit um und über die Küche, abspülen und Sachen rumstehen lassen. So haben sich zwei Lager gebildet. Die „alten“, die schon ein Jahr hier wohnen und die „neuen“, die dieses Jahr dazugekommen sind. „Nun die „neuen“ haben nicht aufgeräumt“ ist immer der Vorwurf. Zum Teil stimmt es, zum Teil auch wiederum nicht.

Die „alten“ haben dann daraufhin, weil sich es sich nicht verbessert hat, die anderen gemieden.
Nun sind im zweiten Stock Zimmer frei geworden und die haben sich die „alten“ unter den Nagel gerissen und sind heute hochgezogen.
Eine von den „alten“ war schon gar nicht mehr da. Und die beiden anderen haben das – glaube ich – erst gestern erfahren.

Geschichte 2: Tatort Küche
Wie bereits erwähnt ist eine von den „alten“ schon vor zwei Tagen gefahren. Direkt nach der Uni. (Ohne sich von mir zu verabschieden) Und als ich dann gestern, mit Anthropologie-Themen voll-gestopft, in die Küche gegangen bin, sah ich, dass diese Person ihr Geschirr nicht abgespült hatte.
Eigentlich wusste ich schon, dass ich es machen werde. Aber wütend war ich trotzdem. Tja, das war aber nicht das schlimmste. Das und nur das war die dreckige Pfanne mitten in dem Abseiher. Das ganze wurde nochmals aufgesetzt, als ich zu den „neuen“ ins Zimmer gegangen bin und es ihnen gesagt habe. Sie haben doch original die Schuld von sich gewiesen und es den „alten“ in die Schuhe geschoben.
Ja genau, die regen sich darüber auf, dass die Küche so schmutzig und voll steht und legen schmutziges Geschirr, dass sie noch nicht einmal hergenommen hatten, in die Spüle.
Wahrscheinlich nur, damit sie das dann den anderen zeigen können.
So was mache ich auch immer.

Auf alle Fälle war ich richtig wütend und habe ein Glas in die Spüle geworfen und mich geschnitten.
Ja tatort Küche. Dort passieren die meisten Unfälle.

Wenn die Schweizer nicht von Tischen, Stühlen, Treffen, über Kinderspielzeug stürzen. Denn Sturzgefahr ist die häufigste Unfallgefahr in der Schweiz.
Aber meine Theorie lautet: dazu …

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s