Was man so alles lernt

Zur Zeit schlage ich mich mit „Forschungsmethoden“ herum. Hier geht es um die Planung, Durchführung und Auswertung eines empirischen Testes. Darunter gehört zum Beispiel das Interview. Absolut typisch ist auch „Wenn am Sonntag Wahlen wären, welche Partei würden Sie wählen“.
Auch Experimente gehören zu diesen Forschungsmethoden. Und vieles vieles mehr.
Und was wir da so lernen. Beziehungsweise, ich noch lernen muss und die anderen schon gelernt haben.

Da gibt es zum Beispiel beim Finden von Fachliteratur die „boolsche Operatoren“. Ganz bekannt sind die nun im Internet. Man gibt etwa „Müller Maier“ ein und der Suchdienst sucht nach Müller UND Maier. Aber auch mit den Operatoren kann man das sehr schlau anfangen. So kann man nach „Müller“ AND „Maier“ suchen. Und siehe da, es kommt …
etwas unterschiedliches raus? Es kommt wirklich was unterschiedliches raus.
Aber wieso? Eigentlich müsste genau das gleiche rauskommen. Denn die Suchmaschine sucht schon von sich aus – alleine – nach „Müller“ UND „Maier“, wenn man nichts eingibt dazwischen.
Google hält sich auch für so schlau, dass es mir vorschlägt nach ‚ „Müller“ UND „Maier“ ‚ zu suchen.

Aber den Brüller hatte ich heute. Es geht um die Konzeption eines Fragebogens, den man dann zum Interview einsetzten kann. So kann man ja auch übers Internet Umfragen machen. Dies wird ja auch ziemlich rege gemacht. Oder kommt mir das nur so vor.
Also es ging um die Schwierigkeiten, die so eine Internetumfrage bereithält.
Und jetzt aufpassen: „Problem bei einer solchen Internetumfrage ist, dass es schwierig für den Interviewer und den Befragten wird. So muss etwa der Befragte das Dokument (.word) ausdrucken und wieder einscannen und diese dann per e-mail an den Interviewer zurückschicken. Der Interviewer muss diese Datei dann manuell in die EDV eingeben. “
Das heisst also, du bekommst eine Word-Datei, die du ausdrucken musst und dann wieder einscannen und per mail zurückschicken solltest.
Jetzt muss ich allerdings dazu sagen, dieses Skript ist etwa aus dem Jahr 2005. Und da war das Internet nicht so bekannt.

So sollte man für eine Internetumfrage nur geschlossene Gruppen nehmen, denn die Ausbildung beeinflusst, ob man Internet hat oder nicht.
Hier kostet das Internet nicht irgendwie 2 Franken 50, aber so teuer ist es auch wieder nicht.
Auch ist es in der Stadt verbreiteter als auf dem Land. GENAU, auf dem Land da gibt es nix, da gab es schon noch nie irgendwas. Und auf den Bergen ist es noch schlimmer. Da reiten die Bewohner noch mit Eseln durch die Gegend, weil es da ja nix gibt.

Auch kann man eine Inhouse-Befragung machen. Du machst also erst eine Internetumfrage und schickst dann jemand hin, der genau die gleichen oder so ähnliche Fragen nochmals stellt. Wie glaubwürdig ist das denn?
In der Art: Kontrolle ist besser.
Das zählt für mich zu den Sachen:
Es gibt Leute, die ihre Dokumente nach dem Drucken nochmals überprüfen, ob der Drucker genau das gedruckt hat, was sie gesagt haben, dass er drucken soll.
Ganz genau, denn PC sind manchmal Schweine und ändern einfach ohne dem Benutzer zu sagen, was sie geändert haben.
Kontrolle aufs Layout, macht für mich Sinn. Vor allem wenn man den Drucker nicht so kennt. Aber auch da hat man so ein kleinen Button, auf dem steht „Seitenansicht“

Naja, genug aufgeregt. Es ist ja nicht totaler Müll, diese Forschungsmethoden.

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