Prüfungszeit

Die Uni teilt sich eigentlich in verschiedene Zeiten ein. Da ist zuerst einmal der Anfang.
Anfang vom Studium, Anfang vom Semester. Am Anfang, egal ob man das Studium erst anfängt, oder schon mitten drinnen steckt, muss man seinen Stundenplan machen. Verschiedene Studienrichtungen bekommen ihn vorher und der ist Niet und Nagelfest. Da kannst du nicht dran rütteln. Vielleicht schon, aber es hilft dir nichts.
Andere Studiengänge haben jedes mal Schwierigkeiten. Sie stehen vor der Frage, wie bekomme ich die Vorlesungen in die Woche hinein. Und dann überschneidet sich was. Es überschneidet sich immer irgendwas. Natürlich sind die Überschneidungen auch alles sehr wichtige Vorlesungen.
Ganz am Anfang ist wirklich alles Neu: die Menschen, das Gebäude, die Umgebung.
Dann geht es weiter. Du musst deine Vorlesungsräume finden. Dann musst du testen wie alles läuft. Wie die Professoren ist. Wie die Leute um dich herum sind.

Dann bist du mitten im Semester. Mitten im Semester zu sein ist ein sehr grosser Vorteil. Du weisst wie alles läuft. Du weisst wie dein Stundenplan aussieht und weisst wo die Vorlesungssäle sind.  Langsam kennst du auch deine Professoren mit Namen.

Prüfungszeit vor dem Ende des Semesters. Die stressigste Zeit. Viele Vorlesungen zu lernen und nacharbeiten und wenig Zeit.

Ende des Semesters.  Ferien. Zumindest teilweise, denn nach den Ferien gibt es ja schon wieder Prüfungen.
Ferien. Was eigentlich keine Ferien sind. Die meisten arbeiten, die anderen lernen und die wenigsten haben wirklich Ferien am Stand.

Was jetzt hier total stressig anhört, ist teilweise so.
Studium ist nicht dieses Klischee: alle Studenten haben viel Zeit, und wenn sie mal in den Vorlesungen sind kommen sie mit Picknicksachen daher.
Zwar hast du VIEL mehr Zeit als arbeiten. Denn du kannst dir deine Zeit einteilen wie DU willst. Du kannst in der Nacht lernen und am Tag relaxen oder schlafen. Du kannst früh aufstehen und die Abende für dich gestalten. Du kannst am See lernen und kannst in der Bibliothek lernen. Du kannst überall lernen, wo du willst.
In der Arbeit ist das nicht. Da hast du ein Büro, das du gefälligst pünktlich zu füllen hast. Aber, wenn du arbeitest, kannst du – mehr oder weniger – abschalten.
Trotzdem bereue ich den Schritt nicht. Und würde ihn immer wieder machen.

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