Resumee des ersten Jahres

Nun bin ich hier schon ein Jahr. Laut meinem Ausländerausweis bin ich am 5.9.2010 eingereist und geblieben.
Also Zeit für ein kleines Resümee und wie es sich hier alles verändert hat. Und hier hat sich vieles verändert. Gruppen haben sich gebildet und Freundschaften heraus kristallisiert.
Vieles ist aber auch gleich geblieben. Ärger gab es überhaupt immer über die gleichen Sachen. Und diese Dinge sind gleich geblieben.

Auf unserem Stock haben sich nun Gruppen gebildet. Es gibt eine Ingroup (also meine Gruppe) und eine Outgroup (also die andere, zu der ich nicht gehöre). Die Outgroup habe ich dieDeutschen3 genannt, weil sie erstens alle aus Deutschland kommen und zweitens weil sie immer alles zusammen machen. Ausserdem hängen sie zusammen wie Pech und Schwefel. Sie kochen zusammen, was an sich ja nichts verwerfliches ist, kaufen zusammen ein, hängen den Tag zusammen ab und und und. Diese Gruppe, lässt gerne einiges an Geschirr stehen (oder nimmt es mit aufs Zimmer, sodass man dann keine Messer oder Gabeln mehr hat) und wenn jemand anderes sie darauf aufmerksam macht „war es keiner“. „Vielleicht warst du es ja.“ Viel viel und noch mehr habe ich auch darüber geschrieben, dass gerne die Wäsche über Nacht bis hin zu drei Tage in der Waschmaschine bleibt.

Die Ingroup, also die Gruppe zu der ich mich zähle, besteht aus Schweizern. Eine ist nun leider hochgezogen (aus verständlichen Gründen, worüber ich auch schon lang und breit geschrieben habe). Eine andere blieb hier. Also heisst es nun für uns: hochgehen und auf die neuen Mitbewohner warten.
Da die Deutschen3 eine eingefleischte Gruppe sind, werden sie höchstwahrscheinlich keinen in die Gruppe aufnehmen.

Dann gibt es im weiteren Verlauf auch eine Gruppe bestehend aus einer Person. Sie schottet sich nun ab und will mit beiden anderen Gruppen nichts zu tun haben.

Des weiteren habe ich – besonders – durch das Wohnheim viele neue Freunde gefunden. Ich bereue es auf keinen Fall hier her gezogen zu sein. Denn im allgemeinen ist es hier echt schön.
Auch bin ich mit meinen Kollegen an der Uni zufrieden. JM ist einfach von der Person her grandios. Bemerkenswert finde ich, dass er sein Studium teilweise auch auf Französisch macht. Zudem ist er auch viel reifer als älter Mädels hier im Wohnheim. Die beiden anderen Jungs bringen mich auch wahnsinnig zum lachen und wir können nicht nur blabla-Gespräche führen sondern auch tiefer gehende.
In der Schweiz fühle ich mich richtig Wohl. Je mehr ich sehe, desto mehr fühle ich mich wohl hier. Die Stadt finde ich auch sehr schön. Bern natürlich gefällt mir wahnsinnig. Und habe vor irgendwann noch hier wegzugehen.

Mal sehen was das neue Semester bringt. Bin sehr gespannt darauf und sehr heiss.

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