Entscheidungen

Seid ein paar Tagen überlege ich immer wieder was ich jetzt machen soll.
Entweder ein unkomfortableres Zimmer, aber dafür keine Probleme oder ein besseres Zimmer aber dafür immer wieder die ständigen Probleme.
Aber immer wieder schwankt es.
Je nach Aufgeräumtheit der Küche.
Wenn sie schön aussieht, denke ich, jetzt braucht es nichts mehr um Hochzuziehen.
Wenn wieder einmal irgendetwas rumsteht, denke ich, es fehlt nicht mehr viel um Hochzuziehen.

Aber immer wieder denke ich, ich will mein Zimmer so wie es jetzt eingerichtet ist, nicht hergeben. Denn wenn ich hochziehen würde, wäre der Schrank nicht mehr hinter der Tür, sondern neben dem Fenster. Hinter der Türe wäre schliesslich nichts.
Es wäre auch genau das Zimmer, das ich anfangs hier hatte. Aber mir gefällt es von der Möblierung nicht so gut wie mein jetziges.

Was auch immer ich mache, ich denke immer wieder darüber nach.
Eine Entscheidung habe ich schon für mich getroffen. Aber ich komme immer wieder zurück, dass ich doch womöglich in den zweiten Stock hochziehen könnte.
Denn dort wäre alles etwas anders.

Die Küche wird immer nach dem Kochen saubergemacht und keiner lässt vier Tage ein Topf stehen. Abgesehen davon ist die Veranda auch immer ohne Essen. Dort stellt keiner etwas hinaus.
Die Waschküche ist auch immer leer. Die Wäsche hängt so lange, bis sie braucht um trocken zu werden.
Und das sind die grossen Vorzüge, die ich haben wollen würde.
Kein Suchen nach einem sauberen Platz  auf der Arbeitsfläche, keine Töpfe, Schüsseln, Pfannen, die vier Tage rumstehen, Platz um die Wäsche aufzuhängen und nicht zuerst trockene Wäsche abhängen. Alles Banalitäten, die man den Deutschen3 einfach nicht eintrichtern kann.

Komischerweise läuft es seit diesem Wochenende relativ gut. Nach einem Bombeneinschlag in der Küche vom Wochenende, den die Putzfrau wieder aufzuräumen hatte, da dieser wie immer niemand verursacht hatte. Aber niemals zu früh freuen. Es sind ja erst drei Tage vergangen. Alles kann ja wieder schlimmer kommen.

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6 Kommentare zu “Entscheidungen”

  1. Es ist immer wieder unterhaltsam, deine Posts über die Unordnung zu lesen. Wohnst Du in einer Art Studentenbude?
    Was mich auch interessieren würde: Was studierst Du eigentlich und in welchem Semester?

    1. Ich wohne in einem Studentenwohnheim.
      Ich studiere Medien- und Kommunikation mittlerweile im 3. Semester.
      Willst mich mal besuchen in den Vorlesungen? 🙂

      1. okay, alles klar ^^ Ich studiere Germanistik und wollte zuerst auch M/K als Nebenfach, habe dann aber Geschichte gewählt (ev. werd ich Lehrer ^^ )
        Würde mich aber schon interessieren mal in einer deiner Vorlesungen vorbei zu schauen 😉 Dann kann ich sehen was mir entgeht xD

    2. Also wenn du wirklich wissen willst, was dir entgeht: positiv ist auf alle Fälle Statistik, wenn du es nicht machen musst.
      Das Besuchen kommen, kann man bestimmt einrichten.
      Im Gegenzug würde ich natürlich dann zu Germanistik kommen. Fächerübergreifende Vorlesungen bestimmen fast den Alltag an der Uni. 🙂

      1. hm…. okay. ich sehe, deine Begeisterung für Statistik hält sich in Grenzen ^^
        ja das stimmt, sowas kommt vor. beginnt ja schon bei den Soft-Skills. Eigentlich heisst das Softskills = „Punkte, mit denen wir nichts mehr anzufangen wussten im Studienprogramm, also seht selber, dass ihr die irgendwo holt“

      2. Tja, ein Kollege von mir konnte sich eine Vorlesung von meinem Bereich als Softskills anrechnen lassen. Er musste da durch und ich musste da durch.
        Statistik ist leider in Medien obligatorisch.

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