tram ride

Heute war ich mal wieder in Bern um dort Bücher abzuholen, die ich für eine Arbeit braucht. Leider hatten die nicht alle Bücher, die ich haben wollte. Also muss ich jetzt nochmals hin. Auf alle Fälle habe ich nun die Bücher um zu arbeiten. Und die Zeit wird langsam eng. Habe noch zwei Wochen und dann nochmals ein paar Tage für die Seminararbeit und drei Wochen für die Forschungsarbeit.
Die Forschungsarbeit zieht sich und zieht sich. Da habe ich das Gefühl, dass nichts vorwärts geht.

Wer in Bern in ein(e) Tram einsteigt, der tuckelt vor sich hin. Das ist kein tram ride, sondern ein vorruckeln. Die fährt so langsam. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Das geht nicht zackizacki, sondern eher za ck i z a cki. Die/Der Tram achtet auch auf die Fussgänger, die über die Strasse gehen. Das macht dann die Geschwindigkeit schon sehr viel langsamer.
Wer sich also entschleunigen lassen will, sollte auf Bern kommen.
Denn auch Bern hat viele andere Vorzüge. Sie ist eine wunderbar alte mittelalterliche Stadt. Es gibt dort die berühmten Bären im Bärengraben.
Wer aber an schnelle S-Bahnen und unterirdische U-Bahnen gewöhnt ist, wird sich dort erst nach dem dritten Mal mit den tuckelnden Trams anfreunden. Denn man sieht so viel mehr von der Stadt, wenn es so langsam vor sich geht. Vielleicht sind ja auch deswegen alle Berner so langsam? Oder weil in Bern die Uhren anders gehen, die Trams.
Wer weiss das schon so genau?

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3 Kommentare zu “tram ride”

  1. Also es heisst dann einfach auch DAS E-Mail. Wie gesagt, solche Dinge werden aus dem Dialekt genommen und dann eingedeutscht, da kommen teils lustige Sachen dabei raus. (Auf Facebook gibt’s eine Fanpage unter dem Titel „Schweizerdeutsche Ausdrücke auf Hochdeutsch benutzen). Bringt mich immer wieder zum Lachen ^^
    Ja ich war tatsächlich auch in Bern, bin jedoch mit niemandem zusammen gestosses. Schade eigentlich, wäre mal eine andere Art der Bekanntschaft gewesen.

  2. Ich musste lachen, als die ich diesen Artikel gelesen habe, sehr amüsant, einmal mehr =) Vor allem wie du den ÖV in Bern schilderst^^
    Lustig ist auch: Ich war heute ebenfalls in Bern, um in der Zentralbibliothek einige Bücher abzuholen, eines davon hatte ich ein paar Tage vorher aus Basel herbestellt. Ich finde es als Uni-Neuling schrecklich, was es für ein Kampf ist, bis man all das Material hat, was man braucht.
    Übrigens: Es heisst DAS Tram (zumindest in der Schweiz, komisch, nicht?) genauso wie du auch DAS SMS oder DAS Mail sagen kannst =D Das sind so Eigenarten, die sich bei uns Schweizern aus dem Dialekt übertragen haben (Schweizer-Hochdeutsch ist sowieso nochmal eine Sache für sich)

    1. Was du grade mit der/die Tram ansprichst. Da hatte ich mal eine Diskussion mit einer Schweizerin, die mir nicht glauben wollte, dass man in Deutschland „die Tram“ sagt. Sie fand das ganz witzig als wir in Basel unterwegs waren und ich meinte, dass wir auch die Tram nehmen können.
      Deswegen habe ich das auch beides hineingeschrieben.
      Aber das SMS ist mir so nicht aufgefallen. Das Mail auch nicht. Heisst es dann die e-mail und das mail? Oder das e-mail? :))

      Es ist wirklich sehr sehr mühsam alle seine Bücher zusammenzusammeln.

      Und du warst auch in Bern? In der Zentrale habe ich mich total verrannt und bin dann mit jemand zusammengestossen. Warst du das? :))

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