Karawane

Es gibt Zeiten, in denen sich Leute immer mehr oder weniger zur gleichen Stelle bewegen.
In der Früh gibt es eine Karawane, die sich von Bahnhof nach Perolles zieht. Je früher man dran ist, desto mehr Studenten sind auf dem Weg dort hin. Aber es nimmt immer weiter ab.
Am Nachmittag hat man das umgekehrte Bild. All diejenigen, die nicht Platz in der Mensa gefunden hatten oder gar nicht Platz finden wollen, machen sich auf den Weg zum Essen. Da aber alle ziemlich gleich Pause haben, sind auch die Stände und Imbisse auf dem Boulevard sehr überfüllt. Je weiter man zum Bahnhof kommt, desto mehr Platz hat man. Aber da nehmen auch die Imbisse ab.
Nach der Mittagspause sieht es wieder wie in der Früh aus. Alle Studenten begeben sich wieder zur Uni. Jeweils in diejenige, in die die nächste Vorlesung stattfindet. So kann es also sein, dass nicht alle nach Perolles gehen, sonder auch in andere Unis-Gebäude.

Wenn man nun zwischen zwei Uni-Gebäuden hin und her pendeln muss, empfiehlt es sich  die eine früher zu verlassen. Denn die Busse sind erstens sehr voll und zweitens kommt man zur zweiten Vorlesung sowieso zu spät, wenn man zu Fuss geht.
Am Abend zeigt sich wieder das Bild wie am Mittag. Es zieht sich eine Karawane zum Bahnhof.  So sind alle Busse relativ voll und auf dem Weg findet man auch immer jemand den man kennt (oder jemanden, der dich kennt).

Dies Karawane fällt natürlich hier viel mehr auf, da es praktisch nur einen Weg von Perolles zum Bahnhof gibt. Somit ist dieser Weg gepflastert mit Studenten.

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