Sommer

Vor nicht all zu langer Zeit war hier eine Sommerparty an der Uni. Aber es viel ins Wasser, da es an diesem Tag geregnet hatte.
Man merkt, dass der Sommer da ist, wenn langsam der Schnee in den Bergen abtaut und ihn nicht mehr sieht. Jetzt sieht man ihn wirklich nicht mehr, aber der Sommer ist nicht wirklich da. Vor drei Tagen habe ich wieder meine Winterjacke und meinen Schal aus dem hintersten Teil des Schrankes geräumt. Auch habe ich jetzt wieder zwei Pulli an. Sonst geht das ja gar nicht. Mein Regenschirm habe ich leider irgendwo verloren, sodass ich immer Angst habe, wenn ich rausgehe. Denn ich könnte ja jederzeit in einen Regenschauer oder Hagelsturm kommen.
Aber auf der anderen Seite für das Lernen ist es perfekt. Es ist nicht zu warm in der Bibliothek und man hat auch kein schlechtes Gewissen, wenn man nicht raus geht. Man kann ja gar nicht rausgehen.
Doch genug: ich hasse es. Es macht depressiv, wenn man auf den Kalender schaut und sieht „Mai, Ende“. Anschliessend sieht man aus dem Fenster und man muss sich überlegen, welche Jacke oder ob man auch noch zusätzlich einen Schal braucht.

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