Röstigraben

Es gibt hier den in der Schweiz sehr bekannten Röstigraben. 
Rösti ist ein bekanntes Kartoffelgericht. Warum der Graben danach benannt ist, kann ich leider nicht sagen. Es wird als Übergang von der Deutschschweiz zur Romandie (französischen/frankophonen Schweiz) gesehen. 
Die Deutschschweizer verhalten sich oft wie Deutsche oder wie Österreicher. Sie orientieren sich eher an diesen beiden Ländern. 
Die Romands (die Leute aus der französischen Schweiz) orientieren sich eher an den Franzosen. 
Das schlägt sich auch im Wahlverhalten nieder. Tendenziell sind die auslands-  und sozialpolitischen Wahlen am unterschiedlichsten. Denn hier tendieren die Romands eher zu liberaleren und sozialeren Gesetzen.
Die Grenze wird als Fribourg und die Sarine angesehen. So wohne ich an der Grenze zur Romand und zur Deutschschweiz.
Aber auch im Arbeitsleben sind hier kleine Unterschiede.
So war ich mit einer Freundin in Neuchâtel essen. So ging es relativ schnell als wir bestellten. Denn als wir uns setzten kam sofort ein Kellner. Allerdings als wir dann bezahlen wollten, kam ewig keiner.
Denn das war klar, die sassen alle an einem Tisch und unterhielten sich. So kann man natürlich nicht sehen, ob jemand bezahlen will oder nicht.
Gewohnt bin ich es allerdings, dass immer mal wieder ein Kellner vorbeikommt und fragt, ob alles gut ist und ob man zufrieden ist.
Das sind kleine aber eben die feinen Unterschiede zwischen Deutschschweizern und den Romands.

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