Kommunikation

Man sagt ja über Schweizern,  dass sie nett und zuvorkommend sind, aber etwas distanziert. Bei vielen ist die kommende Freundschaft etwas zäher und dauert länger. Es wird nämlich privates von berufliches getrennt. Aber man ist man überall sympathisch.
Die Kommunikation sieht etwas anderes aus als in Deutschland.
Hier benützt man öfters die Worte könnte, würde, gibt es noch.
So fragt man an der Bäckerei :“könnte ich ein Brot haben?“ Oder etwas in dem Stiel.
Als unhöflich dagegen wird aufgenommen, wenn man hingeht und sagt, „ein Brot bitte“. Der Sinn ist zwar der gleiche, aber es ist zu direkt und gerade heraus.
Auch bei den Emails hat man oft vor dem eigentlichem Anliegen einen kurzen Satz über etwas banales. So kann man zuerst fragen, ob die Arbeit auch so ok ist oder sie erst einmal loben.
Schweizer loben sehr viel mehr und deuten dann ihre Kritik als“ könntest du noch … ändern? “ Das war mal in einer Gruppenarbeit sehr gewöhnungsbedürftig und wurde mir fasst zu viel.
Obwohl ich den Unterschied in der
Kommunikation kenne falle ich auch oft genug in die deutsche Verhaltensweisen zurück.
Vielleicht bin ich falsch und hatte einen falschen Eindruck.

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