wissenschaftlich Arbeiten

Wissenschaftliche Arbeiten sollten neutral sein und alle Parteien zur Sprache bringen. Besonders Forscher sollten diese Thematik beachten. Doch gibt es immer wieder Personen, die dies nicht so ernst nehmen.
Unter anderem ist da ein Professor für Friedensforschung an der Universität Basel, der die Geschichte des 9/11 untersucht. Dabei stellt er die These auf, dass der Einsturz des WTC mit Bomben nachgeholfen wurde. Dabei ist seine Begründungen in sich nachvollziehbar. Unter anderem zeigt er in seiner Vorlesung ein Video von Feuerwehrleute, die Explosionsgeräusche gehört haben sollen. Was sie natürlich gehört haben, aber der Zusammenbruch der Stahlrahmen machen ähnliche Geräusche. Auch begründet er die Sprengung mit dem WTC 7, in dem es „nur etwas“  gebrannt hatte.
Seine Fakten sind in sich schlüssig, doch es hilft natürlich nichts an den Fakten. Man kann eben bei jeder Forschung genau die Daten nehmen, die die eigene These bestätigen. Genau das kann auch die Gegenseite machen.
Das Problem ist, dass 9/11 sehr viele unterschiedliche Verschwörungstheorien hat. Er meint, dass es wieder etwas darüber geforscht werden sollte, damit die Wahrheit ans Licht kommt. So gibt es eine Internetseite, die sich dafür einsetzt, dass die „Wahrheit“ herauskommen soll. Denn die Unterstützer glauben nicht an die offizielle Verlautbarung der Regierung. Sie meinen, durch die Veröffentlichung von Daten wurde etwas zurückgehalten und wir als Bürger würden verarscht.
Was mich erstaunt hat ist, dass jemand so weit kommen konnte und an einer Universität Vorlesungen halten kann. Denn wenn er seine Thesen verbreitet, verbreitet sich auch die Idee der Verschwörung der amerikanischen Regierung.

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