Sprachexklusion

Wieder ein mal wende ich mich französisch an. Es ist hier eine never ending story, aber ja wohl nicht zu ändern. Mal bin ich extrem motiviert und ein anderes mal gar nicht. Ich hasse es, wenn ich unterwegs bin und ich alles auf französisch zu organisieren,  mich aber nicht verstanden wird. Das wirft mich immer wieder nach hinten. Es deprimiert mich und gleichzeitig frage ich mich, ob sich die ganze Anstrengungen lohnen.
In einer Vorlesung über global change sieht man das sehr gut. Die Vorlesung ist auf englisch, also kann man davon ausgehen, dass jeder diese Sprache spricht.
In der Pause sind die Leute der gleichen Sprache zusammen. Wenn man sich natürlich kennt ist das Verhalten klar.  Es bilden sich wiederum Gruppen mit der gleichen Sprache. Das heisst, jeder bleibt unter sich. Deutschsprachige und französischsprechende sind tendenziell separat, es sei denn man spricht die andere Sprache sehr gut. Schwierig ist es da hinein zu kommen, da Muttersprachler zusammen sind.  Nicht immer, aber sehr oft wird da weniger Rücksicht auf die Geschwindigkeit des Sprechens genommen.
Aber Deutschsprachige sind da auch nicht anders.

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