Professionalisierung des Lebens

Vor einigen Tagen hatte ich den Termin beim Coaching. An sich hat er mir geholfen, obwohl ich nicht sicher bin ob es mir hilft.
Sein Rat war zuerst, dass ich drei mal in der Woche Sport machen soll. Dabei ist egal welcher es ist. Dann meinte er, dass ich mich auf mein Studium konzentrieren soll. Dies schaft man, in dem ich mir einen Plan mache. Dort trage ich alles ein, was am Tag zu lernen und zu tun ist. Wenn ich das mache, dann professionalisiere ich mein Leben und habe dann nach einiger Zeit alles andere in der Hand.
Zusätzlich sollte ich dann noch Sport machen. An sich mag ich gar nicht so viel Sport. Mir bringt das nicht besonders viel und habe lieber irgendwelche Gesellschaft um mich. Aber vielleicht findet sich das am Sport.
Auch ist es wichtig, sich daran zu halten, ob es nun Spass macht oder nicht.
Manchmal finde ich es schon schwer genug überhaupt raus zu gehen. Überall sehe ich diese Gruppen und ich habe niemanden, nicht einmal zum Mittagessen. Das macht mich oft genug traurig.
Der Coach meinte schlussendlich, dass ich nicht krank bin. Auch, dass mein schlechter Start letztes Semester noch anhält. Unsicheres Leben und finanzielle Sorge würde unterbewusst noch da sein.
Ich habe jetzt schon keine Freunde mehr an vielen Dingen und mache doch immer weiter. Auch sehe ich keine Zukunft für mich und mache doch weiter. Habe keine Lust auf Menschen und mache doch weiter. Versuche zu lernen und es wird schwieriger. Schreiben ist da ein kleines Problem, weil ich am Ende des bachelor drei Arbeiten hintereinander hatte. Das ist jetzt auch wieder fast ein Jahr her. Jetzt stecke ich im Master und habe so einen Tiefpunkt, wie ich ihn bisher noch nie hatte. Oft wollte ich abbrechen, aber irgendwie hat mich der Ehrgeiz doch immer wieder gepackt.
So wird sich nichts ändern, wenn ich mich an die Tipps halte. Habe jetzt keinen Spass und werde durch den Plan etwas halt gewinnen.

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2 Kommentare zu „Professionalisierung des Lebens“

  1. Ein strukturierter Plan gibt dir Halt. Ist es nicht ein kleiner Schritt. Zum Thema Sport. Wenn du nicht so kontaktscheu bist, wäre eine Mannschaftssportart doch was oder etwas Ehrenamtliches?

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