Expo Milano 2015: allgemeine Infos

Allerdings lässt sich schon sagen, dass es sich lohnt hinzufahren, wenn man es nicht allzu weit weg hat.
Einen vollen Tag sollte man schon einplanen.
Zum einen ist die Messe wirklich sehr sehr gross und zum anderen wird der Weg dort hin einem nicht gerade einfach gemacht.
Zum einen gibt es mehrere Parkplätze rund um die Messe, die einmal Durchnummeriert waren und einmal mit Vergabe von Namen. Dabei hatten die Namen auch keine Hinweise auf die Nummer.
So fuhren wir nach dem Navigationssystem mit dem Auto zur Messe. Als wir dann auf der angegebenen Strasse waren und abbiegen wollten, war die Strasse gesperrt. Zuerst hatte es einen Kreisverkehr und daneben eine Zubringerstrasse zum Parkplatz. Allerdings war eben diese Zubringerstrasse gesperrt, obwohl sie absolut fertig gebaut war. So mussten wir wohl oder übel nach Schildern fahren.
Und auch das stellte sich als schwieriger heraus, als es war. Denn Beschilderungen waren nicht absolut nicht klar. An einigen Ausfahrten gab es Schilder und an einigen nicht.
Irgendwie haben wir es doch noch gefunden. Das hatte uns zweimal Autobahngebühr von drei Euro gekostet, da wir einmal umdrehen mussten und wieder auf die Autobahn zu kommen und natürlich eine halbe Stunde „Zeit“ gekostet. Viel Unverständnis meinerseits, dass die Beschilderung absolut schwachsinnig und sehr touristenunfreundlich vorhanden ist. Aber wahrscheinlich ist das die italienische Art und Weise, an die man sich gewöhnen muss.

Beim Eingang gab es dann wieder einige Ungereimtheiten. Das lag zum einen daran, dass einige Mitarbeiter absolut nur italienisch sprachen und weder auf englisch noch auf französisch kommunizieren konnten. Als ob, auf einer internationalen Messe bei der pro Tag etwa 20.000 Besucher aus aller Welt erwartet werden, nur italienisch gesprochen werden kann, da die Besucher alle italienisch sprechen können. (Lassen wir das, das führt zu nichts).
Der Einlass ist wie beim Flughafen, sodass man erst durch Ganzkörperscans durchlaufen muss und dabei die Taschen durch Scans geben muss. Das bedeutet, dass man direkt beim Einlass anstehen muss.
Dazu gibt es unterschiedliche Eingänge für unterschiedliche Personen, wie etwa Aussteller, Besucher oder Schüler. Vielleicht ist das nicht direkt auf den ersten Blick verständlich, dass Schüler gleich drei Eingänge bekommen und normale Besucher dagegen nur zwei. Dagegen Aussteller und Journalisten jeweils einen eigenen. Also muss man sich dort schon mal anreihen.

Die Karten sollte man sich im Vorhinein übers Internet kaufen, sonst muss man zwei mal anstehen: einmal an der Kasse und ein zweites mal an dem Einlass.

Nachdem man dieses Prozedere hinter sich hat, kommt man rein. Und ab da ist alles absolut einfach.
Vor jedem Pavillon gibt es Schilder, die in englisch die Länder bekannt geben.
Witzig war vor allem der italienische Pavillon, bei dem uns eine Mitarbeiterin auf die Verkostung aufmerksam gemacht hatte. Zuerst fragte sie uns, ob wir englisch sprechen oder italienisch. Als wir dann bei der Verkostung waren, war die ganze Vorstellung absolut nur auf italienisch.
Das ist so super, die haben ihre eigenen Produkte für die eigenen Leute zum probieren begeben. An sich war der Ansager sehr interessiert den Teilnehmern alles genau zu erklären. Aber das ist leidlich schwierig, wenn nicht wirklich italienisch spricht, der andere keine Anweisungen auf englisch gibt und niemand dort ist, der etwas auf englisch übersetzt.

Aber vielleicht erwarte ich da auch zu viel, denn Italien ist jetzt nicht das Land, das bekannt für das Fremdsprachenkönnen ist. Das wird dann wohl auch auf keiner internationalen Messe zu finden sein, wenn noch nicht einmal in Grossstädte wie Mailand an den Ticketverkaufsständen von international bekannten Sehenswürdigkeiten Verkäufer sitzen, die zumindest rudimentäre Englischkenntnisse haben. Nur italienisch. Auch an Stellen, bei denen mehr Touristen kommen als Einheimische.

Links zur Ausstellung

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