Eindrücke Köln während Gamescom

Nach meinem Eindruck hat Köln nicht wirklich was zu bieten. Herausstachen zuerst einmal die Stadtführer, die im Hotel auslagen. Denn diese beinhalten auf einigen Seiten Callgirls und Callboys aus Köln, Stripclubs und Swingerclubs. Zusätzlich und auf einen der letzten Seiten stellten sich zusätzlich zu den Clubs vier Frauen mit Telefonnummer und Bild vor. Angerufen haben wir keine.
Aber irgendwie finde ich das schon witzig, denn so explizit habe ich das bis jetzt noch in keiner Stadt gesehen, zumindest nicht in den Stadtführern.
Köln ist auch vom Umgangston etwas anderes. So wurden wir direkt vom Kellner geduzt. Alkohol scheint auch sehr viel verbreiteter zu sein, denn am Rhein waren praktisch alle mit Bierflasche unterwegs. Da sassen auch viele auf der Wiese und hatten dort ihre Kisten mit. Aber es gab dann auch diejenigen, die Saufspiele dabei hatten und diese spielten.
Ja, verwundert hat mich das schon, denn so viele Personen mit Bier in der Hand sehe ich hier in der Gegend auch nicht.
Obwohl auf der Grossen Schanze in Bern auch viele Bier trinken. Mir viel das einfach plötzlich ins Auge. Sowohl in Bern als auch hier ist das etwas weiter abseits der Touristenstrassen.
Vielleicht übertreibe ich, aber auch die ganzen Restaurants und Bars waren auf einem Punkt versammelt. Sehr schwer war etwas vegetarisches zu finden. Restaurants, die sich auf die einheimische Küche spezialisierten, haben praktisch nur Fleisch mit Wurst im Angebot. In den Restaurants, in denen wir assen, gab es gefühlt nur eine oder höchstens zwei vegetarische Hauptspeisen. Fisch und Meeresfrüchte zähle ich hiermit auch zu Fleisch, denn sie sind auch Tiere.
Das war auch ein sehr grosses Problem in Mailand, denn dort hat es auch sehr viel Fleisch. Dort musste ich auf Fisch umsteigen, denn in dem nächstgelegenen all you can eat Restaurant gab es rein gar nichts vegetarisches. Ich wurde komisch angeschaut, denn man kann ja noch Fisch und Meeresfrüchte als Vegetarier essen.
Das Problem der Nahrungsmittel- und Restaurantsuche habe ich nicht nur auf Reisen. Deshalb rege ich mich gar nicht mehr darüber auf.
Köln gefällt mir als Stadt nicht hundert prozentig, denn die Umgangsformen sind doch sehr ambivalent,

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3 Kommentare zu “Eindrücke Köln während Gamescom”

  1. Ähm, Kartoffelpuffer sind das. Kann man süß essen, z.B. mit Rübenkraut (das ist so dunkler Sirup aus Zuckerrüben. Nicht als Zuckerrüben.) Oder auch mit Apfelmus. Oder auch herzhaft, dann ist man aber wieder bei tierischen Produkten, wie Leberwurst, Blutwurst (in Köln Flönz genannt) oder ähnlichen.
    Ich mache das gerne, einfach den Kellner fragen, was es so gibt, Tagesgerichte etc. und ob man die auch abwandeln kann. Ich seh das nicht so als Extrasuppe, sondern als willkommene Abwechslung für die Köche. Ich zeige damit ja auch, dass ich den Mitarbeitern in der Küche zutraue, nicht immer nur das alltägliche 0-8-15-Essen aufzuwärmen.

  2. Der „Halve Hahn“ ist vegetarisch.
    Sofern man Käse isst.
    Und die Gewürzgurke, die es immer in den Brauhäusern gibt, die auch.
    Das macht natürlich keine vollwertige Hauptspeise. Reibekuchen gibt es oft mit vegetarischen Beilagen. Und man muss ja auch nix von der Karte nehmen. Wenn der Köbes (= Kellner) einen sowieso schon duzt, kann man ihn auch ganz im Vertrauen fragen, was er ohne Fleisch empfehlen kann, oder ob der Koch da was zaubern mag, z.B. mit Bratkartoffeln oder so.
    Aber es gibt in Köln auch viele schöne und leckere rein vegetarische Restaurants. Die sind nur etwas versteckter auf den Ringen oder in den Veedeln, z.B. Ehrenfeld, da verirrt man sich nur leider als Tourist nicht hin, wenn man nur vom Bahnhof am Dom zum Rhein nach Deutz und wieder zurück bis zum Alter Markt kommt. Viel mehr Zeit hat man ja auch nicht.
    Und die Dame aus dem Gratis-Reiseführer im Hotel anrufen und nach Gastro-Tipps befragen ist vermutlich auch wenig erfolgsversprechend.

    1. Danke dir für deine Tipps. Es War ja nicht das erste mal, dass ich dieses Problem habe. Leider hat es öfters Restaurants mit wenig vegetarischer Auswahl.
      Den Kellner zu fragen, ob er mir was empfehlen kann und etwas extra machen kann, habe ich bis jetzt noch nie. Das ist so Extrasüppchen, die ich doch nicht so gerne mag. Das macht in der Küche nur mehr Probleme für die Köche und das ist mir dann auch nicht recht.
      Reibekuchen kenne ich leider gar nicht, daher kann ich mir keine Vorstellung davon machen.

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