Wieder zurück Teil 590

Lange ist es nun her, dass ich geschrieben habe. Es ist einfach so, dass ich entweder keine Lust hatte zu schreiben oder nicht wieder von den ewigen gleichen Themen nachdenken und dadurch irgendwas zu Papier bringen wollte.
Das letzte Jahr war nicht besonders toll und im Moment habe ich auch keine grosse Hoffnung für das Jahr 2016.
2015 hatte ich grosse und lange Durchhänger, in denen mir alles egal war; auch mein Studium. Oft habe ich mir gedacht, warum ich es immer noch mache. Durch den absolut schlechten Start in das Studium, auf das ich mich wirklich gefreut hatte, ist alles pro Semester immer schwieriger geworden. So bin ich auch nicht mehr gerne in den Vorlesungen. Nicht weil mir die Themen nicht zusagen, sondern wegen einigen Personen, die anwesend sind. Ich weiss, dass das auch keine Lösung ist und ich dadurch auch nicht neue Leute kennen lerne. Nur wen soll man in der Vorlesung schon kennen lernen?
Und auch deshalb habe ich nicht mehr geschrieben, denn es sind die immer währenden gleichen Probleme mit denen ich mich seit dem Anfang meines Masters herumschlage. Und langsam habe ich keine Lust mehr darauf. Manchmal kommt es mir so vor, als ob ich mich selber als Opfer sehe und nichts gegen diese Situation machen kann.
Ich habe Lust auf Parties oder in Bars zu gehen mit irgendwelchen Leuten, die nicht im Freundeskreis meines Freundes sind. Es ist absolut immer das gleiche, wenn man mit seinem Freund unterwegs ist. Deshalb habe ich auch von meiner ehemaligen WG etwas mehr erwartet. Genauso wie von den Kommilitonen. Dieses Semester war ich auch mit einem Seminar beim Essen, aber auch dort kam ich mir irgendwie für eine kurze Zeit deplatziert vor. Dort sassen die Personen zusammen, die sich vorher kannten und redeten mit den Personen, die sie schon kannten. Also redete ich mit den Personen, die noch niemand kannte und mit einem Professor. Alles in allem ein netter Abend.
Ein netter Abend, der sich nicht wiederholte. Wieder neue in einem Seminar und dann kann man sich wieder auf neue Leute einstellen. DAS ist interdisziplinäres Studieren.
Interessant fand ich noch eine WG-Party von einem Bekannten mit meinem Freund. Wir hängen eigentlich bei solchen Parties nur ab und an zusammen, denn ich suche mir schnell andere Leute mit denen ich reden kann. Es liegt also nicht an der Kontaktfreude meinerseits, dass ich den verdammten Anschluss verloren habe. Aber auch da trifft man die netten Personen, mit denen man sich vorstellen könnte ein Bier trinken zu gehen, nicht mehr wieder. Ein netter Abend und das war es dann auch schon.
Das sind nette Abende, aber irgendwie suche ich doch etwas „festes“. Eine Freundschaft, bei der man auch privates erzählen kann. Wenn sich aber die netten Abende häufen ist mir das auch recht.
Mir ist aber genau bewusst, dass ich die Leute mit denen ich im Hauptfach studiere nach meinem Abschluss nicht mehr sehen werde. Nicht nach einem halben Jahr oder nach vier Jahren. Man war nur in Vorlesungen und Seminaren zusammen und das war es dann auch schon. Im Nebenfach, dass ich dieses Semester angefangen habe, ist das völlig anders. Hingekommen und jeder redet mit jedem. Sogar lernen konnte ich mit einer Person und habe sie direkt eingeladen zum Essen.
Da frage ich mich wirklich nach dem Unterschied der beiden Studiengänge und den Städten.

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