Vereinsarbeit

Lange habe ich darüber nachgedacht über dieses Thema zu schreiben. Denn es sprechen einige Dinge dagegen, da ich nicht sehr gut zu sprechen auf die Arbeit bestimmter Leute bin und daher über sie beschweren muss. Mich bewegt es schon eine Zeit lang und ich habe es auch schon hier angedeutet.
Ich bin Ende Juni – kurz vor den Semesterferien – in einen Verein eingetreten und sogar die nicht allzu hohe Gebühr bezahlt. Also bin ich dort aktives Mitglied.
Allerdings sehe ich das ganze nicht so, denn es läuft praktisch nicht viel dort. Es gibt keine regelmässigen Treffen und die Kommunikation ist auch nicht besonders. Es gibt keine E-Mails, die jedes oder potenzielle Mitglieder bekommen, sondern nur persönliche. Zwar existiert eine generelle Mailadresse für jedes Vorstandsmitglied, doch schriebt dort praktisch keiner zurück.
So war die Kommunikation auch etwas schwierig, wenn man eine Vortragsreihe über die Semesterferien planen wollte. Die Idee wurde als super aufgenommen, doch haben etwa 80 Prozent der „Helfer“ nichts gemacht. Dazu zähle ich: keine E-Mails beantwortet auf Fragen, die ich hatte. Sie sind nur zu den Vorträgen gekommen und kauften vielleicht Apero ein. Es gab keine wirkliche Werbung, da man es besser befindet Mundpropaganda zu machen. Bei vielen Mitgliedern und einem Namen und möglicherweise sogar durch Image kann man das gerne machen. Der Verein hat praktisch nichts von all dem.
Aber das ist noch nicht einmal das Grosse und ganze was mich stört. Das schlimmste ist, dass vorhandene Ideen praktisch ins Leere laufen, weil niemand irgendetwas unternimmt. Wenn jemand etwas unternimmt existieren Bremser, die das ganze verlangsamen oder sogar aufhalten. So will man auch nur Veranstaltungen oder Projekte für die Universität. Nichts ausserhalb.
Man gibt sich etwas ab und das ist sehr schade. Denn möglicherweise sind da draussen ja sehr viel mehr Leute, die sich einsetzten wollen. Man erreicht sie allerdings nicht, weil der Verein nicht bekannt ist.
Dabei sinkt natürlich auch meine Motivation irgendetwas vorzuschlagen, denn ich weiss niemand zieht so richtig mit. Auch fühle ich mich verarscht, weil man ja nett und freundlich zueinander ist. Aber schlussendlich – so mein Gefühl – will man gar keine neue Aufgaben. Man sagt auch nicht wirklich die Meinung, wenn sie gefragt ist.
Dabei kann man sich das noch nicht einmal für das Studium anrechnen lassen oder bekommt dafür ein Zertifikat.
Und was ich eingangs gesagt habe, so merkte ich das auch bei der Gruppe an. Eine hat sich entschuldigt, dass sie zu viel Arbeit hätte. Diese Person nehme ich hiermit ausdrücklich aus meiner Beschwerde heraus, da sie noch am meisten für die Veranstaltungen machte. So war sie für alle Flyer zuständig und designete sie, was eine sehr langwierige Arbeit war. Von keinem anderen bekam ich eine Antwort.

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2 Kommentare zu “Vereinsarbeit”

  1. Ich würde mal meine Meinung äußern und wenn sich nichts ändert den Verein verlassen. Ich denke du solltest deine Energie nicht für Bremsklötze verschwenden. Suche dir ein Verein, der dein Leben weiterentwickelt und bereichert!

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