Archiv der Kategorie: Nachhaltigkeit

Schriftliche Arbeit II

Wie bereits geschrieben, habe ich die Arbeit der Stadtentwicklung überarbeitet.
Abgabe war der 15.08.2016 und bisher habe ich noch rein gar nichts bekommen. Ich weiss nicht einmal, ob die Arbeit dort angelangt ist. Nachgefragt habe ich nicht mehr, da mir das eigentlich egal geworden ist. Wenn ich die alte Version veröffentliche, dann muss ich dies natürlich auch mit der neuen Version machen.

Ich werde mir ein Urlaubssemester nehmen und in eine Tagesklinik gehen. Nach einem kleineren Zusammenbruch nach meinem Geburtstag bzw. an dem Tag mit späteren Auswirkungen, habe ich die Einsicht nicht mehr so weiter zu machen wie bisher. Ich will wieder normal leben und das kann ich im Moment nicht. Im Moment habe ich auch keinerlei Motivation für irgendwas. Am Wochenende ist es immer etwas besser. Aber dafür die Wochentage sehr deprimiert. Somit bin ich auf der Liste auf einer Tagesklinik.

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schriftliche Arbeit

Schriftliche Arbeiten sind manchmal sehr frustrierend. Hier ein Beispiel über die nachhaltige Stadtentwicklung in meinem Nebenfach: nachhaltige Stadtentwicklung

Bisher habe ich hier noch nie irgendwelche Arbeiten veröffentlicht. Aber die hier ist speziell, denn sie wurde mit einer 3 honoriert. Dies gilt als nicht angenommen, da 6 die beste Note und 1 die schlechteste Note ist.

Der Entstehungsprozess zu dieser Arbeit war extrem frustrierend. Die grosse Idee war, dass ich über nachhaltige Städte in Europa schriebe. Die Arbeit sollte einen Europa-Bezug haben, da dies ja mein Hauptfach ist.
Also viel mir ein, dass es europäische Indikatoren gibt, mit denen die Städte untersucht werden könne. So dachte ich nehme mir einige Städte aus der EU heraus und vergleiche die untereinander. Schwierigkeit dabei war, dass es 1000de grössere Städte existieren. Nachdem schon meine Disposition nicht angenommen wurde, schrieb ich 13 Seiten, in denen ich die Wichtigkeit darlegte, die einzelnen Indikatoren auflistete. Aber ich ging nicht auf seine Frage ein. Er wollte wissen, was so neu an der Untersuchung war und warum ich das machen will. (Stand nebenbei auch in der Disposition) Nun, der erste Entwurf, die Disposition, der Arbeit wurde nicht angenommen. (Nebenbei bemerkt, ich glaube kaum, dass er sich die Disposition RICHTIG durchgelesen hat. Denn die Idee wäre nicht umsetzbar gewesen)
Während der Vorstellung  meiner veränderten rbeit hielt ich einen Vortrag über 10 Minuten was genau ich vergleichen will. Sowohl der Professor als auch der Assistent haben nicht verstanden, dass ich um die 80 Städte, die sich für einen europäischen Award bewarben, pro Indikator (6-12 je nach Auslegung) vergleichen will.
Da hatte ich schon die Befürchtung, dass die Arbeit nicht gut wird. Ich hatte die Befürchtung, dass er nicht versteht was ich machen will. Idee: 80 Städte pro 12 Indikatoren vergleichen. Ich habe total verständlich erklärt, dass ich 12 Indikatoren habe und 80 Städte an Hand diesen vergleichen will. (zur Erklärung: ich hatte ein Bild an die Tafel gezeichnet: Stadt X wird mit Stadt Y mit Indikator 1 und 2 verglichen.) Der Vortrag wurde nicht verstanden. Die Idee und meine Thematik, meine Theorie wurde nicht verstanden. UND absolut neu ist das ganze auch, weil nie irgendjemand diese Städte des Award miteinander vergleichbar machte.

Die Arbeit wurde also nicht angenommen. ICH bezweifle ganz ganz stark, dass er verstanden hat was er gelesen hat. Ich habe kein Feedback bekommen, weiss also nicht WARUM sie nicht angenommen wurde.
Und da ich noch NIE so eine schlechte Arbeit geschrieben habe, poste ich sie hier. Sonst liegen meine Noten zwischen 5,5 und 4,5. Als wenn irgendjemand eine Idee hat WARUM es so schlecht ausfällt, gerne in die Kommentare. Selber bin ich ratlos, frustriert, wütend und verständnislos.

Situationen des täglichen Einkaufs II

Da ich mich nicht abfinden konnte mit einem Supermarkt, bin ich in einen anderen gegangen. Dort sah die Situation etwas anders aus. Obwohl auch dort sehr viel verpacktes Gemüse vorhanden war, fand man das eine oder andere lose und nicht verpackt.
Dabei wundert es mich, dass Biogemüse so oft eingepackt ist. Im letzten Geschäft fand ich gerade beim Biogemüse gar nichts unverpackt. Was will man als Biohändler damit beweisen? Ist es, dass man zu den herkömmlichen Produkten dazu gehören will und daher alles drei bis viermal in Papier, Plastik und Aluminiumpapier verpacken muss? Für mich ist dieses Verhalten nicht mehr Bio, und sei es noch so wunderbar angebaut.

So fing ich nach der Gemüseabteilung bei den Milcherzeugnissen an zu suchen. So suchte ich Joghurt in Glas. Es gibt unzählige Milcherzeugnisse, aber es gab genau zwei Joghurts im Glas. Zwei Stück! Und die beiden stehen direkt klein in irgendeiner Ecke, sodass sie gar nicht einfach zu finden waren.
Auch hat man das Problem, dass der Deckel aus Plastik ist. Da ich keine andere Möglichkeit habe musste ich dieses Produkt nehmen.

In der Backabteilung wollte ich nun Zitronensäure für Sirup besorgen. Da Sirup mehrheitlich in Plastikflaschen zu kaufen gibt, muss ich nun mein Sirup selber machen. Zitronensäure ist an sich nicht schwer zu bekommen, aber es ist unmöglich einzelne Päckchen ohne Plastik zu kaufen. Man bekommt einen Viererpack, der in Plastik verpackt ist. Aber da ich gebraucht hatte, musste ich das Packet nehmen.

Ganz besonders deprimiert war ich in der Abteilung für Müsli. In dem Geschäft bekomme ich keine Getreidesorten ohne Plastikverpackung. Und damit meine ich nicht die konventionellen Cornflakes, die zuerst in Plastik verpackt sind und wiederum in Karton. Sondern Haferflocken und ähnliches. Da setzte ich nun auf das Bioprodukt und musste feststellen, dass die absolut alle in Plastik verpackt waren. Es gab keinen unterschied in der Verpackung zwischen den Hausmarken des Supermarktes und des Bioproduktes.
So stand ich davor und wollte schon irgendwas nehmen, damit die Stimmung wieder besser ist. Und dachte mir im gleichen Zug: „Wenn ich Haferflocken nicht in Karton bekomme, kann ich ja gleich normales Müsli nehmen“.
Weder habe ich irgendwas genommen noch ein normales Müsli. So war ich ganz kurzzeitig stolz auf mich.

meine Erfahrungen

An sich mag ich nicht mal einkaufen. Mir macht das ganze Einkaufen keinen Spass: du suchst dir ein Rezept raus und freust dich des Lebens endlich wieder lecker zu essen. Daraufhin bist du motiviert und gehst einkaufen. Aber auf der Einkaufsliste seht so etwas wie Zitronenmelisse. Und natürlich brauchst du davon schon etwas. Aber du findest die Zitronenmelisse nicht. Das demotiviert.
Aus genau diesem Grund gehe ich nicht gerne Einkaufen. Für mich soll es schnell gehen. Auch gehe ich oft nur in ein Geschäft, in dem ich alles besorge. DAS funktioniert aber nicht mehr, wenn man Plastik reduzieren will. Was man in dem einen Supermarkt verpackt erhält, kann man in einem anderen wieder lose kaufen.
Das ist etwas worauf ich mich nun einstellen muss. Ich muss also in mehr als ein Geschäft gehen und das Einkaufen braucht sehr viel länger.

Quelle: http://nachhaltigeentwicklung.info

Seite über nachhaltige Entwicklung

Juni 2015 trat ich einen Verein ein, der sich für Nachhaltigkeit einsetzt. Die Grundidee ist super, die Ausführung ein anderes Thema.
Nun habe ich ein persönliches Projekt, dass ich gerne mit dem Verein gemacht hätte. Aber dort war das Interesse so überragend, dass ich es nun alleine mache. Gerne hätte ich es auch mit anderen Mitglieder gemacht, sodass etwas mehr Abwechslung der Themen und der Schreibstile vorhanden gewesen wäre. Nun, jetzt ist es eben mein eigenes Projekt und ich kann machen was ich will damit.
Mein neues Projekt wird nun eine Seite über Nachhaltigkeit sein.
Folgende Themen sind bis jetzt erdacht: Plastikfreier leben, Nachhaltigere Einstellung und andere Themen in diesem Zusammenhang, die mich sonst – vom Studium oder Privat – interessieren. Wenn es euch interessiert – oder andere Anregungen habt – schaut es euch doch an. Hier: der Link zu „Themen der Nachhaltigkeit“

Wenn sich jemand beteiligen oder weitere Informationen will, sonstige Anregungen oder Kritik hat gerne eine Mail an mich.

Nachhaltig Leben: weniger Plastik

Eigentlich dachte ich immer ich wäre umweltbewusst. Warum ich das dachte?
Von Plastik wusste ich schon etwas länger, dass es doch nicht so gut ist. Warum genau habe ich in der Zeit irgendwie vergessen. Deshalb habe ich immer wo es geht auf Plastikflaschen verzichtet. Manchmal habe ich dennoch welche gekauft, weil ich Durst auf einen bestimmten Saft hatte. Durch das Projekt, das nächstes Semester stattfinden wird, habe ich mich jetzt immer wieder mit dem Thema auseinandergesetzt. Und es stellte sich heraus, ja Plastik ist nicht gut und ist giftig: fit for fun oder die welt
Beim letzten Einkauf habe ich mal darauf geachtet, wo genau Plastik ist. Und wie ich Plastik vermeiden kann.
Es stellte sich schwieriger heraus, als ich dachte.
Es fing bei den Getränken an: Ich suchte einen Orangensaft. Diesen gab es im Tetrapack. Die Frage ist nun, soll ich diesen jetzt kaufen oder nicht, denn selbst Tetrapack vermeidet keinen Müll und kann nicht wiederverwendet werden. Also habe ich nach einer Glasflasche gesucht. Davon gab es in der hintersten Abteilung drei Marken. Eine davon Bio-Saft und die andere so teuer, dass ich nicht überlegen musste sie mir zu kaufen. Allerdings wollte ich auch neben dem Saft normale Softdrinks. Aber die fielen weg, da keine einzige Möglichkeit gibt diese in Glas zu kaufen. Alle, und damit meine ich restlos alle, Marken werden in Plastikflaschen verkauft. Man kann sich nicht davon lösen. Da heisst es nur: verzichten.
Dann wollte ich Jogurt kaufen. Eine ganze Reihe unübersehbarer Marken. Da hat es immer so viele Möglichkeiten, dass ich mich oft nicht entscheiden kann. Meine Entscheidung, Glas zu kaufen, machte es mir allerdings auch viel einfacher. Denn davon gab es genau eine Marke. Emi hat genau drei Sorten, die in einer Glasflasche zu kaufen waren. Irgendwie wusste ich schon vorher, dass Plastik überall ist. Erschreckt hat mich trotzdem, dass man als normaler Konsument keine Wahl mehr hat zwischen Plastik und Glas. Aus Deutschland kannte ich noch grössere Joghurtgläser. Die hatte es aber nicht im Warenhaus. Was mich jetzt interessiert ist, wie es in den anderen Warenhäuser aussieht. Haben die mehr oder weniger Gläser. Jetzt werde ich mal wieder verstärkt darauf achten, weniger Plastik zu kaufen bzw. zu verwenden.

Bis jetzt habe ich keine Plastiksäcke, die in jedem Warenhaus an der Kasse liegen, verwendet. Hier hat es an jeder Kasse eine Rolle mit weissen leichten Plastiksäcken, in die man die Einkaufswaren einpacken kann. Die kosten auch gar nichts, im Gegensatz zu den Papiersäcken, die man sich für 20 Rappen kaufen muss.
Beim Obst habe ich bis jetzt immer einen Sack genommen und dort all mein Obst gepackt, das ich haben wollte. Habe ich nur eine Tomate oder ein Salat geholt, wurde kein Sack genommen. Ich fand das immer als Verschwendung von Ressourcen.  Nächstes Mal werde ich mir einen Plastiksack von daheim mitnehmen um dort Obst einzupacken.
Aber Obst ich auch so eine Sache, bei der man schwerlich von Plastik wegkommt. Denn alles ist dort irgendwie eingepackt. Auch bei Bio-Obst und Bio-Gemüse werden viel in Plastik eingepackt. Ganz schlimm wird es bei langen Transportwegen, bei denen die Kisten nochmals in Plastik eingepackt und zugeschnürt sind.
Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto mehr wird mir bewusst, dass es wirklich wichtig ist weniger zu verwenden.

Obwohl für mich das früher verschiedene Dinge selbstverständlich waren, merke ich bei anderen Personen, dass sich viele nicht daran halten oder im Gegenteil noch konsequenter in ihren Handlungen sind. Mich beeindruckt das und so will ich auch etwas verändern.