Archiv der Kategorie: Freundschaft und Beziehung

Einsamkeit an der Uni

Zur Zeit lese ich immer wieder Blogs mit Tipps gegen Einsamkeit. Allerdings ist alle irgendwie gemeinsam, dass man diese annehmen sollte und jeder Mensch irgendwie uns zu einem bestimmten Zeitpunkt einsam sein kann. Das ist bestimmt der Fall, aber was ist wenn man dadurch seine Jugend verloren hat und kein Studentenleben hatte?
Wie ich mir das so schön vorgestellt habe : man geht aufeinander zu, macht ab und an Partys, wird in die WG eingeladen…
Anscheinend bin ich irgendwie anders, sodass ich den Anschluss über haupt nicht gefunden habe.
Mal hatte ich ihn mehr mal hatte ich den Anschluss weniger. Mit den Leuten aus der Fachschaft war der grosse Kontakt erst nach dem Bachelor vorhanden. Das war eine kleine kurze Zeit.

Mich nervt es alleine in der Vorlesung zu sitzen und nur zuzuhören. Vor allem was macht man in den Pausen? Es ist sehr mühsam und ich bin immer froh, wenn es keine gibt.
Auch las ich in vielen Foren, dass Einsamkeit in der Uni nichts ungewöhnliches ist. Hilft mir zwar, dass ich nicht alleine bin. Aber das war es dann auch schon.
Mich enttäuscht es einfach, dass ich keinen Kontakt zu den anderen bekommen könnte über die Zeit.
Eigentlich war ich nämlich auch im Bachelor in den meisten Vorlesungen und Seminaren alleine. Jetzt ist aber der Zeitpunkt gekommen, in der ich es nicht mehr ertragen kann. Niemand mit dem man schnell in die Mensa geht, keiner mit dem man Kaffee trinken kann, über die letzten Tage sprechen. Diejenigen, die ich kenne sind Bekannte und das ist Smalltalk. Ich freue mich sogar darüber, denn dann ist zumindest einer mit dem man irgendwas austauschen kann.

Fast niemand gibt zu, dass er einsam ist.
Manchmal glaube ich auch, dass man es merkt, dass ich ohne soziale Kontakte bin.
Ich könnte viel mehr über meine Gedanken schreiben, aber warum? Es dreht sich im Kreis.
Die tolle Studentzeit, in der man so schnell Kontakt zu anderen bekommt, etwas freier als in der Arbeit lebt, Party machen kann und viele neue interessante Dinge ausprobieren kann, war für mich nicht so toll. Vielleicht erwarte ich von anderen Leuten zu viel und komme dann nicht zurecht. Vielleicht gehe ich zu sehr von mir aus und komme nicht zurecht, wenn es dann nicht so läuft wie ich das gerne hätte. Vielleicht kenne ich viele Sachen nicht, weil ja schon die Jugend nicht so toll war, vor allem ohne Freunde und Clique.
Was soll ich alles ausprobieren, wenn niemand da ist? Manchmal wird man durch andere Leute auf etwas aufmerksam gemacht. Hier geht das nicht. Es ist so langweilig so wie es im Moment aussieht.

Was ich während des Studiums gelernt habe

Während des Studiums lernt man einige wissenschaftlichen Dinge. Doch auch die sozialen Dinge sollten dabei nicht zu kurz kommen. Das sind die sogenannten social skills, die man sich durch universitäre Nebentätigkeiten, Arbeitsgruppen oder Gruppenarbeiten für Seminare aneignen kann. Allerdings werden sie auch im ganzen Uni-Leben gelernt. Ich habe gemerkt, dass meine social skills auch von anderen Personen abhängig sind.

So habe ich gelernt, dass man aus verschiedenen Gründen ausgeschlossen werden kann. So ist die Vertretung der eigenen Meinung, besonders wenn sie entgegen der Mehrheitsmeinung steht, ein Grund. Auch die Betonung, dass man diese Meinung gar nicht teilt, ist nicht förderlich. Ausgeschlossen werden kann man auch, wenn man nicht so arg sportlich ist und damit den Sportbetrieb aufhält.

So habe ich gelernt, dass man durch diese Ausgeschlossenheit alleine ist. Eigentlich ein sehr normaler und logischer Schluss. Allerdings ist man dann der komische Aussenseiter, mit dem man dann lieber doch nicht gesehen werden will. Deshalb versteckt man sich im Bus oder geht auf die andere Strassenseite. Weniger krasse Fälle wären das Nichtbegrüssen auf der Strasse.
Durch die Aussgeschlossenheit gehen dann schliesslich auf einer Party Bekannte (Leute, mit denen schon mal in den letzten zwei Wochen gesprochen hat und im gleichen Seminar / Hobbygruppe sind) aus dem Weg.

So habe ich gelernt, dass man alleine zurecht kommen muss. Dabei besteht der Kreis aus auf Leute zu gehen, von denen man weiss, dass sie nicht weggehen; sprechen (womöglich nicht in den eigenen Freundeskreis einführen, sonst entsteht wieder eine Art Beziehung / friends with benefit hinter dem Rücken) und nicht mehr beachtet werden.

So habe ich gelernt, dass meine persönlichen Phasen zwischen Depression, depressiven Phasen und normalem Zustand bis mehr oder weniger grosser Freunde besteht. In denen Phasen, in denen man zumindest in einer Gruppenarbeit für ein Seminar ist, hat man Aussenkontakt. Man geht zwar nicht zur Party aber dafür hat man jemandem mit dem man reden kann. Die Person grüsst dich zwar nur dieses Semester, nächstes Semester wird daraus – auch in gleichen Seminaren oder Vorlesungen – Ignorieren. Man sieht sich, grüsst sich nicht. Oft genug passiert, also Erfahrung.
Dabei ist es auch nicht förderlich, wenn man dauernd alleine ist, siehe Aussgeschlossenheit.

So habe ich gelernt, die depressiven Phasen anzunehmen, warten bis sie weggehen und dann wieder von vorne anfangen. Und wenn der Freund fragt was los sei, zwar Erklärung abgeben, aber als Antwort erhalten, dass man auf diese Personen einfach nichts geben soll. Deshalb merken, dass man sensibel auf bestimmte Situationen reagiert und wieder eine depressive – kurze – Zeit durchmachen.

Aber ich habe gelernt, dass bei einigen Menschen die eigene Meinung sehr wichtig ist. Wie bei meinem Freund. (ja wir sind noch zusammen) und er diese gerne hört und mich daher für intelligent hält. Auch werde ich nach dieser gefragt: „Du bist doch ein intelligentes Mädchen, also was hältst du von… ?“

So habe ich gelernt, dass man dadurch aber sehr schwer Freunde findet. Sport fällt schon wegen der Unsportlichkeit weg, universitäre Nebentätigkeiten sind okey. Allerdings trifft man sich dort und bespricht eben genau diese bestimmten Themen. Freundschaften haben sich daraus nicht gefunden. Hauptsächlich geht man davon aus, dass man abgelehnt wird. Deshalb geht mit anderen Augen durch die Strassen, die sich hauptsächlich nicht auf Menschen konzentrieren. Zumal auch diese Einstellung nicht förderlich ist. Dann wiederum fragt man sich, warum jemand mit einem redet. Ist das nicht irgendwie Mitleid?

Das Resultat ist aber, dass ich noch weniger Selbstbewusstsein und noch weniger von meinen Tätigkeiten überzeugt bin als vor bzw. während des Studiums. Denn diese Dinge wurden zum Ende des Studiums  immer schlimmer. Es ist eben auch nicht hilfreich, wenn man eine Vorlesung hat, in der man mit anderen Studenten redet. So fällt es in den anderen Vorlesungen und Seminaren auf, wenn man genau das nicht hat. Und man konzentriert sich möglicherweise auf diese Personen und damit wirkt man dann bedürftig.

Im Endefekt wird es schwerer und immer schwerer in Vorlesungen und Seminare zu gehen. Es braucht für einige eine richtige Überwindung, denn zum einen ist man in den kurzen Pausen alleine, zum anderen ist das Thema nicht so sehr interessant, dass man sich überwinden soll.

Wieder zurück Teil 590

Lange ist es nun her, dass ich geschrieben habe. Es ist einfach so, dass ich entweder keine Lust hatte zu schreiben oder nicht wieder von den ewigen gleichen Themen nachdenken und dadurch irgendwas zu Papier bringen wollte.
Das letzte Jahr war nicht besonders toll und im Moment habe ich auch keine grosse Hoffnung für das Jahr 2016.
2015 hatte ich grosse und lange Durchhänger, in denen mir alles egal war; auch mein Studium. Oft habe ich mir gedacht, warum ich es immer noch mache. Durch den absolut schlechten Start in das Studium, auf das ich mich wirklich gefreut hatte, ist alles pro Semester immer schwieriger geworden. So bin ich auch nicht mehr gerne in den Vorlesungen. Nicht weil mir die Themen nicht zusagen, sondern wegen einigen Personen, die anwesend sind. Ich weiss, dass das auch keine Lösung ist und ich dadurch auch nicht neue Leute kennen lerne. Nur wen soll man in der Vorlesung schon kennen lernen?
Und auch deshalb habe ich nicht mehr geschrieben, denn es sind die immer währenden gleichen Probleme mit denen ich mich seit dem Anfang meines Masters herumschlage. Und langsam habe ich keine Lust mehr darauf. Manchmal kommt es mir so vor, als ob ich mich selber als Opfer sehe und nichts gegen diese Situation machen kann.
Ich habe Lust auf Parties oder in Bars zu gehen mit irgendwelchen Leuten, die nicht im Freundeskreis meines Freundes sind. Es ist absolut immer das gleiche, wenn man mit seinem Freund unterwegs ist. Deshalb habe ich auch von meiner ehemaligen WG etwas mehr erwartet. Genauso wie von den Kommilitonen. Dieses Semester war ich auch mit einem Seminar beim Essen, aber auch dort kam ich mir irgendwie für eine kurze Zeit deplatziert vor. Dort sassen die Personen zusammen, die sich vorher kannten und redeten mit den Personen, die sie schon kannten. Also redete ich mit den Personen, die noch niemand kannte und mit einem Professor. Alles in allem ein netter Abend.
Ein netter Abend, der sich nicht wiederholte. Wieder neue in einem Seminar und dann kann man sich wieder auf neue Leute einstellen. DAS ist interdisziplinäres Studieren.
Interessant fand ich noch eine WG-Party von einem Bekannten mit meinem Freund. Wir hängen eigentlich bei solchen Parties nur ab und an zusammen, denn ich suche mir schnell andere Leute mit denen ich reden kann. Es liegt also nicht an der Kontaktfreude meinerseits, dass ich den verdammten Anschluss verloren habe. Aber auch da trifft man die netten Personen, mit denen man sich vorstellen könnte ein Bier trinken zu gehen, nicht mehr wieder. Ein netter Abend und das war es dann auch schon.
Das sind nette Abende, aber irgendwie suche ich doch etwas „festes“. Eine Freundschaft, bei der man auch privates erzählen kann. Wenn sich aber die netten Abende häufen ist mir das auch recht.
Mir ist aber genau bewusst, dass ich die Leute mit denen ich im Hauptfach studiere nach meinem Abschluss nicht mehr sehen werde. Nicht nach einem halben Jahr oder nach vier Jahren. Man war nur in Vorlesungen und Seminaren zusammen und das war es dann auch schon. Im Nebenfach, dass ich dieses Semester angefangen habe, ist das völlig anders. Hingekommen und jeder redet mit jedem. Sogar lernen konnte ich mit einer Person und habe sie direkt eingeladen zum Essen.
Da frage ich mich wirklich nach dem Unterschied der beiden Studiengänge und den Städten.

Alkohol

Mein Freund ist in einer Studentenverbindung und kennt demnach nur Leute, die auch in einer solchen Mitglied sind.
Das allein stört mich nicht besonders. Allerdings gibt es bestimmte Dinge mit denen ich nicht sonderlich gut zurecht komme.
Darunter ist der Alkoholkonsum und die Geschwindigkeit des Trinkens. So ist es normal, dass man an einem normalen Treffen bei diesen Leuten etwa drei Liter Bier trinkt. Und das in etwa vier bis fünf Stunden. Wenn es weiter geht, dann bleibt man so lange bis alles Alkoholische weg ist.
Bei einem Grillabend von einem Verbindungspärchen kommt schon einiges zusammen. Sie trinkt auch mal gerne mit. Sodass etwa eineeinhalb Flaschen Rotwein und zwischendurch drei bis fünf Biere auf sie alleine fällt. Der Freund von ihr hat da etwas mehr getrunken. All dies geschah zwar innert sechs Stunden, aber es ist ein recht hoher Konsum.
Alles in allem sind das zwar nette Menschen, aber so viel Alkohol scheint mir nicht mehr normal zu sein. Das Problem daran ist, dass ihnen die Mengen selbst nicht mehr auffallen und für sie es normal ist so zu trinken. Deshalb erzählen sie auch viel von Veranstaltungen, bei denen sie total betrunken waren oder sie sich total abgeschossen haben. Und davon gibt es eine Menge.
Man kann davon ausgehen, dass bei jedem Stamm man selber zwischen sehr betrunken oder absolut betrunken nach hause geht. Mein Freund hat mir das so erklärt, dass man sich frei und unantastbar fühlt.
Für mich macht es allerdings einen Unterschied zwischen diesen, für sie normalen Mengen, und vier Bier innert vier Stunden. Ich selber gehe auch gerne in die Bar und trinke Bier oder Wein. So können die aber gar nicht mehr weggehen, denn sie sind es sich gewöhnt, dass nach jedem leeren Glas ein neues gefülltes vorhanden ist. So verhalten die sich auch im Ausgang. Da hat es dazwischen relativ wenig Zeit, in der man ein leeres Glas vor sich stehen hat.
Mir kann keiner mehr erzählen, dass seine Verbindung nicht aus Säufer besteht. Die Frage ist nur in wie weit lassen sie es kommen. Denn Alkoholmissbrauch ist da absolut an der Tagesordnung. Und die wird exzessiv betrieben. Im Nachhinein ist eine Veranstaltung ohne Exzess langweilig und hatte keine gute Stimmung. Denn wenn die Stimmung gut ist wird ja viel getrunken.
Demnach kennt mein Freund nur Säufer. Ja, er ist auch selber einer. Zwar nicht mehr so wie am Anfang der Beziehung, aber wie ich gesagt habe kann ich immer nach Stämme mit einem mehr oder weniger stark Betrunkenen rechnen.
Wie ich erklärt habe stehen Frauen den Männern im nichts nach und trinken manchmal sogar mehr in einer kürzeren Zeit.

Das zweite das mich stört sind Einstellungen von bestimmten Leuten. Da ist man zum Beispiel Mitglied bei der SVP und mit einem Ausländer befreundet. Man ist sogar mit der Freundin des Ausländers befreundet. Das passt für mich nicht zusammen.
Man kann zwar mit den meisten gut diskutieren, aber ich habe genau eine andere Meinung von bestimmten Dingen.
So fühle ich mich nicht richtig passend, denn ich stehe auf verlorenem Posten. Die Gespräche sind meist gleich. Zuerst wird über alltägliches gesprochen und im Laufe des Abends mit erhöhtem Alkoholpegel wird über Politik diskutiert. Da sprechen auch Leute mit, die keine Ahnung haben und dennoch denken sie hätten sich eine Meinung gebildet. Dazwischen wird noch über Verbindungen gesprochen und deren Probleme. Manchmal fliessen Lästerreien über andere Mitglieder ein. Gerade beim letzten Thema habe ich meine Probleme, denn ich mag keine Lästerreien und ich kann nicht mitreden über Person, die ich nicht kenne.
Irgendwie finde ich es auch nicht so toll, wenn jede Erzählung über Mitglieder mit dem Grad des Betrunkenseins in Zusammenhang steht. Überall und egal was man gemacht hat, Alkohol ist immer dabei.

Nach jedem Treffen mit den Leuten, das er alleine oder wir zusammen wahrnehmen, denke ich an Trennung. Zwar weiss ich, dass mein Freund keine Studentin aus einer Verbindung nehmen wird, aber ich bin mir nicht sicher ob es doch besser wäre. So kennt sie das alles und weiss wie mit Betrunken umzugehen. Es ist eine kleine Gesellschaft mit eigenen Regeln. Und da bleibt man besser unter sich. Der andere weiss ja schliesslich, in welchem Zustand man sich nach bestimmten Anlässen befindet.
Gleichzeitig bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich über reagiere und das alles zu eng sehe. So kann man ja schliesslich total betrunken von einer Firmenfeier kommen, die jeden Monat stattfindet. Obwohl ich auch da nicht sonderliches Verständnis aufbringe.
Da er nur Verbindungsstudenten kennt ist sein Ausgang mit diesen Leuten relativ problematisch im Nachhinein. Denn auch hier denke ich an Trennung.
Meine Einstellung schwankt zwischen Trennung und doch nicht weil dies grössere Nachteile bringen würde.

Wiederentdeckte Freundschaft

Und da war sie wieder: nach abgegebener Masterarbeit. Drei Monate nichts mehr mit ihr unternommen, keine Nachrichten ausgetauscht. Das kam erst wieder in der letzten zwei Wochen. In dieser Zeit sind wir drei mal essen gegangen. Davor gar nicht. Jetzt gerade heute werde ich auf ein Konzert mit einer ihrer Freunde einladen.  Dabei weiss ich nicht welches Konzert es ist und wo es ist.
Vielleicht habe ich ich auch einen zu hohen Anspruch was eine gute Einladung ist.Oder vielleicht auch noch an Freundschaft.
Auch wenn man viel zu tun hat, kann man doch noch mal auf Anfrage und Nachfragen zurück schreiben. Oder sehe ich das zu eng? Ist es okay, wenn man sich über Monate gar nicht mehr meldet und nach der Arbeit weiter geht wie normal?
Dabei hat sie bestimmt in dieser Zeit etwas gemacht. Zwar hatte sie viel zu tun, aber sich ab und an zu treffen bzw. zu schreiben wird doch sicher drin gewesen sein. Dabei wollte ich nicht einmal wirklich in den Ausgang, sondern ab und an essen gehen. Einfach Kaffee trinken gehen. Wissen was bei ihr abgeht.
Aber das ist zu viel und es wird lieber nach Bern gegangen um dort Leute zu treffen oder Sport zu machen.
Vielleicht bin ich eifersüchtig auf die anderen, das kann schon sein. Ich habe mich einfach entweder nicht willkommen oder vernachlässigt gefühlt. Nach Nachrichten, die unbeantwortet liegen geblieben sind, obwohl sie auch gelesen wurden. Schliesslich wieder die Antwort, dass zu viel Arbeit am Wochenende war. Oder ein abgesprochenes Treffen mit vorher abgemachtes Nachrichtenschreiben bezüglich des Ortes und der Zeit des Treffens nicht eingehalten wurden. Darauf geantwortet nach dem Wochenende, dass sie es nicht mehr geschafft hat mir zu schreiben.
Da hat man sich Mühe gegeben, dass man alle Personen anschreibt und von ihr kam nichts zurück.
Nachdem sie nun Zeit hat, wird sich mit Personen getroffen und Pläne für die restliche Zeit gemacht. Und da fragt sie natürlich mich.
Mittlerweile habe ich keine Lust mehr auf ihre Freunde und Bekannte, auf die Gespräche über ihr Studium. Es über wiegt im Moment, dass ich neue Leute kennen lernen will. Vielleicht geht das auch schief, aber für die Zeit ist es interessanter.
So und jetzt bin ich mir wieder unsicher, ob ich hingegen sollte oder nicht.
Vorschläge oder Ratschläge wären hilfreich.

Fünf Schritte: Sonntage optimal nutzen

Es ist bei vielen Personen üblich, dass man an einem Sonntag die Arbeiten erledigt zu denen man bis dato noch nicht gekommen ist. Darunter gehört etwa Haushalt, putzen oder Wäsche waschen. Aber das ist auf Dauer schon etwas langweilig. Hier gebe ich euch fünf Schritte wie man den Sonntag optimal nutzen kann.

Der erste Schritt besteht darin, dass ihr euer Passwort für eine email vergisst. An sich muss es gar nicht vergessen werden, ihr könnt auch nur so tun als ob.  Das macht es sogar noch mehr Spass.
Im zweiten Schritt versucht ihr nun die Firma anzurufen. Aber Vorsicht, so einfach wie es aussieht ist es nicht. Denn in der früh haben die sehr viele Anrufer. Also müsst ihr in der früh anrufen.
Im dritten Schritt werdet ihr eine Ansage hören, die daraus besteht, dass sie viele Anrufer haben. Wenn man nicht warten will, kann man auflegen. Aber das wäre ja nicht witzig, oder? Also bleibt ihr in der Leitung. Man bekommt dann eine Auswahl.
Dann kann man entweder tippen oder nicht.  Haben wir die Schwierigkeit etwas an, im dem die Funktion des Telefons zur Tastenkombination nicht existiert.
Damit seid ihr dann raus. Und könnt keine weiteren Schritte unternehmen.
Wenn ihr noch ein zweites Telefon habt, dann probiert ihr es nochmal. Und damit wären wir dann beim nächsten Schritt Nummer vier.
Also nochmal anrufen. Also es sind immer noch alle Leitungen belegt. Man hört sich drei Ansagen an und dann wird aufgelegt. Man hat somit keine Möglichkeit zum warten.
Dann versucht es nach einer halben Stunde nochmal. Aber da wird es das gleiche Spiel sein. 
Der fünfte Schritt besteht daraus, dass ihr euren Wecker auf eine halbe Stunde stellt und dann immer wieder über den Tag verteilt bei der Hotline angeruft.
Und so habt ihr den ganzen Tag damit verbracht eine halbe Stunde zu warten und jede halbe Stunde anzurufen.
Das ist eine optimale Lösung für den nächsten Sonntag. Oder freien Tag oder Ferientag. 
Haltet mich auf dem laufenden und sagt mir Bescheid, wenn und wann ihr durchgekommen seid. Dann kann man ein challenge machen. Wer hat es am längsten versucht. Mich würde das interessieren.

Umzug

Seit letztem Jahr bis jetzt bin ich vier oder fünf mal umgezogen. Die Suche nach einem Zimmer in einem Wohnheim ist immer einfacher als die in einer WG. Denn dort sucht man sich Mitbewohner. In einem Wohnheim wird man zusammen geworfen. So muss man mit den anderen Mitbewohner einigermassen auskommen. Ich habe in drei unterschiedlichen Wohnheime gewohnt und in jedem Semester sind Leute ein- und wieder ausgezogen. Das wird manchmal etwas schwierig, weil man sich immer auf andere Leute einstellen muss.
In der WG war das auch komplett anders, weil ich wenig mit den Mitbewohner gemacht habe.  Das fing dann bei der Wohnungseinweihungsparty an, bei der ich „zu spät kam“. Zuerst hiess es, dass ein paar Freunde vorbei kommen, wobei keine Uhrzeit mitgeteilt wurde. Dann kann ich nach Hause und alle sassen am Tisch. Begrüsst wurde ich mit :“wir haben schon mal angefangen.“
Da habe ich mich nicht wirklich willkommen gefühlt. Danach haben die beiden anderen Mitbewohner oft zusammen gesessen. Zwar hat man sich noch gegenseitig gefragt, ob man mitessen will. Aber man hat immer von beiden Seiten abgelehnt. Mein Freund war relativ oft da, oder ich war bei ihm. Eine Wohngemeinschaft habe ich also dort nicht kennen gelernt.
Anders war es manchmal im ersten Wohnheim, bei dem wir zusammen in der Küche gesessen haben. Als die Leute auszogen, veränderte sich das auch negativ.
Jetzt wohne ich mit meinem Freund zusammen und manchmal vermisse ich die Zeit mit anderen Menschen zusammen in der Küche.
Nur weiss ich nicht, ob ich das wieder bekomme. Mit meinem Freund ist alles gut, aber diese eine Sache kann er mir nicht geben: neue soziale Kontakte, die nicht in seinem Zusammenhang stehen.