Schriftliche Arbeit III

Also nachdem mal wieder eine Verwirrung über meine Arbeit, meine letzte Arbeit über die Stadtentwicklung, vorhanden war, habe ich jetzt das Resulta:

… ich komme leider wiederum zum genau selben Ergebnis, also wiederum eine Note 3.

Ach und ich hätte auch meinen mündlichen Vortrag verbessern können. Der war auch eine 3.
Aber sie sind ja entgegendkommend und lassen mich, nachdem ich wieder gesund bin, den Vortrag wiederholen.

Die Fragen sind:
1. Was genau wird sich ändern: das Thema bleibt ja schliesslich gleich?
2. Was genau hätte ich noch besser machen können, denn in dem Vorgespräch war ja alles so abgemacht wie ich es geschrieben habe? Ich sehe keine Möglichkeit der Verbesserung.
3. Auf was genau will er hinaus? Was passt ihm wieder nicht? Die gleichen Punkte? Damit wären wir bei Punkt 2.

Wie kann eine Arbeit nur solche Probleme verursachen? Nie habe ich eine so schlechte Note bekommen, korrigiert und die gleiche Note bekommen.
Hier die neue Version

 

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Tagesklinik update 

Jetzt bin ich fast einen Monat in der Tagesklinik. Am Anfang war es eine grosse Umstellung und auch jetzt noch nicht kann ich auf alle Fragen dort eine Antwort finden.  Jeder sagt mir, dass es Zeit braucht. Aber wie kann ich mich voll auf mich konzentrieren, wenn ich dauernd irgendwelche Probleme mit der Universität und dem Bafög-Amt habe? So will das Amt Unterlagen, die  die Universität nicht geben kann.  Dann muss ich mich darum kümmern, dass die Unterlagen mit einer Erklärung der Universität nicht gegeben werden können. Gleichzeitig will das Amt auch einen Notenüberblick, der allerdings mir von der  Universität nicht vollständig ausgehändigt wurde. Jetzt kann ich wieder mit der Universität Kontakt aufnehmen und die fehlenden Vorlesungen reklamieren. Das ganze ist so mühsam, dass ich irgendwie keine lust mehr verspüre irgendwelche Anträge zu machen. Aber ich brauche in gewisser Weise das Geld. Aber dieses hin und her, Auskünfte da abgeben, Unterlagen dort anfordern. Auf die richtigen Unterlagen warten und sich darum kümmern, dass alle Unterlagen kommen und diese richtig ausgefüllt sind.  Das ist schon eine Herausforderung für normale Menschen. Für mich dauert alles so lange und es wird keine Rücksicht genommen, dass ich nicht mehr belastbar bin. 

Von der Tagesklinik bekomme ich wenigstens etwas Hilfe. Ich kann alle meine Sachen dort machen. Aber das ist gleich mühsam. Sonst hilft mir niemand. Unterstützung von der Universität bekomme ich nicht. Es gibt also keine Stelle, zu der ich hingehen könnte und bei der ich alles klären könnte.  Helfen würde es mir schon wahnsinnig, wenn ich die erforderlichen Unterlagen erhalten würde und die vollständig sind.  

Ich kann auch nicht sagen „ich habe so viel geschrieben während des Studiums. Jetzt möchte ich meinen Abschluss ohne Masterarbeit“. Was nur folgerichtig wäre, denn die Universität arbeitet genau so. Alles im Ansatz okay, aber die Durchführung ist mangelhaft. Ich darf mich wieder mit der Universität auseinander setzen. Das nimmt mir die Kraft, denn ich bin absolut in den Rädern gefangen. 

Deshalb habe ich auch Stimmungsschwankungen. Mal vergesse ich die jetzigen Probleme und gleich am nächsten Tag fühle ich mich überfordert. Selbst darüber zu sprechen ist sinnlos geworden, denn das Problem wird sich erst ändern, wenn ich alle Unterlagen vollständig abgegeben habe und keiner mehr auf die Idee kommt andere zusätzliche Informationen zu verlangen.

Darüber hinaus bin ich jetzt exmartikuliert.  Ich habe den Antrag zu rechtzeitig abgeben, aber die Tagesklinik stellte mir die Bestätigung erst später aus.  Anträge werden allerdings nur vollständig bearbeitet. So konnte ich mich auch damit auseinander setzen. Das Problem war, dass das Terminende der 31.9 gewesen ist, ich am 27.9 in die tagesklinik kam und die Bestätigung dadurch erst am 3.10 erhielt. Im System der Universität war es vermerkt. Also wieder einen Rekurs gestellt. Auch so etwas nimmt die Kraft. Und dabei sollte ich mich erholen und neue Kräfte aufbauen. 

Was für ein Verein 

Gerade stehe ich an der Bushaltestelle und überlege mir ernsthaft. Ich hatte gerade eine Sitzung mit einem Verein, bei dem ich mitmache,  aber kein Mitleid bin. Bei der Vorstellung meiner Gruppe würde auch der Blog vorgestellt. Allerdings hiess es dann, dass die Verlinkung sowieso nicht funktioniert und es nicht notwendig sei diesen zu zeigen. Und der Name wurde kritisiert, dass er nicht aussprechbar ist. Nun gut, der Verein hat sich in der Präsentation nicht mit Lorbeeren bekleidet. Ich habe mir so viele Zeit für den Blog genommen. Jetzt bin ich wahnsinnig sauer und hätte grosse Lust das zu schreiben. So geht man nicht mit einem Mitglied um.  

Tagesklinik 

Morgen werde ich meinen ersten Tag in der Tagesklinik haben. Wer hätte das gedacht, dass es passiert? Dass ich einmal so krank sein werde, dass ich nicht mehr arbeiten kann? Ich weiss nicht was auf mich zukommt und was passieren wird. Ich weiss nicht wie die Leute drauf sind. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt. 

Schriftliche Arbeit II

Wie bereits geschrieben, habe ich die Arbeit der Stadtentwicklung überarbeitet.
Abgabe war der 15.08.2016 und bisher habe ich noch rein gar nichts bekommen. Ich weiss nicht einmal, ob die Arbeit dort angelangt ist. Nachgefragt habe ich nicht mehr, da mir das eigentlich egal geworden ist. Wenn ich die alte Version veröffentliche, dann muss ich dies natürlich auch mit der neuen Version machen.

Ich werde mir ein Urlaubssemester nehmen und in eine Tagesklinik gehen. Nach einem kleineren Zusammenbruch nach meinem Geburtstag bzw. an dem Tag mit späteren Auswirkungen, habe ich die Einsicht nicht mehr so weiter zu machen wie bisher. Ich will wieder normal leben und das kann ich im Moment nicht. Im Moment habe ich auch keinerlei Motivation für irgendwas. Am Wochenende ist es immer etwas besser. Aber dafür die Wochentage sehr deprimiert. Somit bin ich auf der Liste auf einer Tagesklinik.

schriftliche Arbeit

Schriftliche Arbeiten sind manchmal sehr frustrierend. Hier ein Beispiel über die nachhaltige Stadtentwicklung in meinem Nebenfach: nachhaltige Stadtentwicklung

Bisher habe ich hier noch nie irgendwelche Arbeiten veröffentlicht. Aber die hier ist speziell, denn sie wurde mit einer 3 honoriert. Dies gilt als nicht angenommen, da 6 die beste Note und 1 die schlechteste Note ist.

Der Entstehungsprozess zu dieser Arbeit war extrem frustrierend. Die grosse Idee war, dass ich über nachhaltige Städte in Europa schriebe. Die Arbeit sollte einen Europa-Bezug haben, da dies ja mein Hauptfach ist.
Also viel mir ein, dass es europäische Indikatoren gibt, mit denen die Städte untersucht werden könne. So dachte ich nehme mir einige Städte aus der EU heraus und vergleiche die untereinander. Schwierigkeit dabei war, dass es 1000de grössere Städte existieren. Nachdem schon meine Disposition nicht angenommen wurde, schrieb ich 13 Seiten, in denen ich die Wichtigkeit darlegte, die einzelnen Indikatoren auflistete. Aber ich ging nicht auf seine Frage ein. Er wollte wissen, was so neu an der Untersuchung war und warum ich das machen will. (Stand nebenbei auch in der Disposition) Nun, der erste Entwurf, die Disposition, der Arbeit wurde nicht angenommen. (Nebenbei bemerkt, ich glaube kaum, dass er sich die Disposition RICHTIG durchgelesen hat. Denn die Idee wäre nicht umsetzbar gewesen)
Während der Vorstellung  meiner veränderten rbeit hielt ich einen Vortrag über 10 Minuten was genau ich vergleichen will. Sowohl der Professor als auch der Assistent haben nicht verstanden, dass ich um die 80 Städte, die sich für einen europäischen Award bewarben, pro Indikator (6-12 je nach Auslegung) vergleichen will.
Da hatte ich schon die Befürchtung, dass die Arbeit nicht gut wird. Ich hatte die Befürchtung, dass er nicht versteht was ich machen will. Idee: 80 Städte pro 12 Indikatoren vergleichen. Ich habe total verständlich erklärt, dass ich 12 Indikatoren habe und 80 Städte an Hand diesen vergleichen will. (zur Erklärung: ich hatte ein Bild an die Tafel gezeichnet: Stadt X wird mit Stadt Y mit Indikator 1 und 2 verglichen.) Der Vortrag wurde nicht verstanden. Die Idee und meine Thematik, meine Theorie wurde nicht verstanden. UND absolut neu ist das ganze auch, weil nie irgendjemand diese Städte des Award miteinander vergleichbar machte.

Die Arbeit wurde also nicht angenommen. ICH bezweifle ganz ganz stark, dass er verstanden hat was er gelesen hat. Ich habe kein Feedback bekommen, weiss also nicht WARUM sie nicht angenommen wurde.
Und da ich noch NIE so eine schlechte Arbeit geschrieben habe, poste ich sie hier. Sonst liegen meine Noten zwischen 5,5 und 4,5. Als wenn irgendjemand eine Idee hat WARUM es so schlecht ausfällt, gerne in die Kommentare. Selber bin ich ratlos, frustriert, wütend und verständnislos.

Bewerbungsprozesse

Es fängt also wieder an, der Bewerbungsprozess. Den ich so verabscheue. Ich hasse meinen Lebenslauf, da ich diesen nicht so gestalten konnte wie ich das gerne gewollt hätte. So habe ich eine Ausbildung gemacht, die mir nichts gebracht hat und ein Abitur nachgeholt. Eine Ausbildung, die meine Eltern unbedingt wollten, sodass sie mich auf einer Schule dafür angemeldet haben. Da hatte ich keine Entscheidung. Beim Termin beim Berufsberater des Arbeitsamt hiess es einfach „meine Tochter wird nicht Hotelfachangestellte.“ Diskussionen und Nachfrage seitens der Berufsberaterin führten ins nichts. Es wurde nicht zugelassen und damit wurde die Tochter nicht Hotelfachangestellte.
Während dem Praktikum in einer Firma bekam ich eine Arbeit. Ich sass den ganzen Tag sinnlos herum, kaufte Mittagessen, sortierte Gesetztestexte ein. Auch externe Mitarbeiter , die nur ab und an im Betrieb waren viel das auf und versuchten mich aufzuheitern und mit mir zu sprechen. Bei Nachfrage, ob etwas Arbeit übrig war, musste ich warten, dass eine Mitarbeiterin nach Hause geht. Denn ich hatte kein Arbeitsplatz, kein PC. Ich konnte zudem die Aktenablage des Chefs machen, da er die Angewohnheit hatte die einzelnen Blätter aus den Akten herauszunehmen und mit Zeichen zu versehen. Das Praktikum dauerte nur ein halbes Jahr, aber es wurde immer schwieriger hinzugehen. Also habe ich praktisch in dieser Zeit keine Berufserfahrung bzw. keine Erfahrung in der Berufswelt sammeln können. Da war alles negativ.
Als ich schliesslich mein Abitur abschloss arbeitete ich in einer Importfirma. Auch dort waren meine Erfahrungen im Berufsleben nicht besonders toll. Für die zugewiessene Arbeit hatte ich keine Kompetenzen sodass ich mich erst hineinarbeiten musste. Es wurde allerdings erwartet, dass ich alles schnell und fehlerfrei ablieferte.
Die Arbeitsstellen, die mir gefallen hatten – und das ist nur eine einzige – wurden mir von meinen Eltern, allen voran von meinem Vater, zunichte gemacht. So rief er einmal bei der Firma an und sagte, dass ich nicht mehr arbeiten würde. Da war ich 23. Ich bekam das wiederum von einer Angestellten der Firma gesagt. Oder er fuhr extra während meines ersten Einsatzes zum Arbeitsort und wollte mich mitnehmen nach Hause, da es schon so spät wäre. Nachdem ich mich geweigert hatte und einfach weggegangen bin, gab es massiven Ärger.
Nun habe ich keine positive Erfahrung im Berufsleben gemacht und muss erklären, warum ich mich genau bei dieser Firma bewerbe und nicht bei einer anderen. Ich muss erklären, warum die Ausbildung doch nicht so toll war und warum ich jetzt etwas anderen arbeiten will.
Das macht mich so müde, denn erstens weiss ich nicht, ob meine Erklärung der „falschen“ Ausbildung anerkannt wird und zweitens versuche ich so die Schuld zu meinen Eltern zu schieben. Damit sind wir beim nächsten Problem, dass es ganz ganz wenige Leute nachvollziehen können, dass sie sich so verhalten haben. Wenige verstehen die nicht vorhandene Beziehung zu Eltern auf Grund von Strenge. Jetzt liegt bei mir eine Person vor, die keinen Widerspruch akzeptiert, keine Diskussion zulässt und nur seine Meinung als richtig erachtet. Wenn man sie jetzt fragt, heisst es immer, dass es doch nicht so schlecht war und wenn es mir nicht gefallen hätte man dies diskutieren hätte können. Hätte man nicht. Das ist eine verschobene Realität.
Immer während des Bewerbungsprozesses geht es mir nicht gut. Nicht aufgrund, dass man eine Stelle sucht und immer wieder Absagen bekommt, sondern auf Grund dieser Tatsachen. Ich fühle mich hilflos, muss mich aber gleichzeitig gut verkaufen und erklären.
Gleichzeitig fühle ich mich nicht vorbereite für das Berufsleben. Denn de fakto habe ich keine wirkliche.
Die letzte Phase des Bewerbunsprozesses war schliesslich auch nicht erfolgreich. Auch da musse ich mich mehr mit den Eltern auseinandersetzten, die mich immer wieder bedrängt haben und unter Druck bzw. massiven Druck gesetzt haben. Jetzt mache ich etwas was ihnen nicht passt und damit haben wir sporadisch kontakt. Geburtstag, Muttertag, Weihnachten oder ähnliches tauchen wir e-mais aus. Mehr ist nicht drin. Und die kommen von meiner Mutter, da mein Vater gar nicht redet mit mir. Ich bin ja schliesslich die Tocher, die doch noch „Hotelfachangestellte“ wurde, bzw. ihn nicht um Rat fragte. DAS passt ihm nicht. So habe ich praktisch nur eine einzige Person, die hinter mir steht und hilft. Aber auch das kann ich niemand so erklären, denn die wenigen werden es verstehen.

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Willkommen auf dem Bikini Atoll, meinem Testgebiet für Schreibübungen, Buchstabentänze und Wortgemälde. Warum das Ganze? Damit ich nicht nur für mich selber schreibe, sondern vielleicht auch jemandem eine kleine Freude mache. (unkorrigierte Basisfassungen, ich habe leider keinen Lektor)

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