Mein Internetproblem

An der Uni gibt es ein paar Studenten, die sich zusammen geschlossen haben und die Mecom gegründet haben. Dort kannst du dich bei PC-Problemen und Einlogg-Probeme wenden. Ich finde das eine ganz ordentliche Sache. Da ich ja hier im Wohnheim immer noch kein Internet habe, dachte ich mir mal, dass ich es mal vorbeibringen kann. Nun gestern war ich mal in der Misericorde und habe den Raum gesucht. Nach etwas langer Sucherei, denn die Uni dort ist sehr unübersichtlich und ich nicht wirklich oft dort, habe ich endlich den Raum gefunden. Der Typ hinter dem Tresen war sehr nett zu mir. Zuerst hat er erst mal Schweizer Deutsch geredet und als ich dann nach einer Frage etwas länger überlegt hatte, hatte er es auf Schriftdeutsch gesagt. Komisch?

Nein, nicht wirklich. Denn heute hat mir Manuela erklärt, dass die Schweizer sich immer versuchen sich in der Sprache anzupassen und davon ausgehen, dass Deutsche ihre Sprache nicht verstehen.
Es ist mir schon öfters aufgefallen, dass ein paar Schweizer unter sich in ihrer Sprache unterhalten und wenn ich was einwende, sofort nach dem ich was gesagt hatte auf Schriftdeutsch antworten. Obwohl sie sich untereinander vorher auf Schweizer Deutsch unterhalten hatten.

Zurück zu meinem Internetproblem. Er hat sich meinen PC angeschaut und ein paar Einstellungen überprüft. Die stimmen alle. (Das hätte ich ihm auch sagen können; soviel kenn ich mich doch noch aus) Aber ich hatte meinen W-Lan-Stick nicht dabei und so konnte er nichts machen.
Nun war ich heute wieder da. Diesmal war es eine Studentin, die mich beraten hatte. Nun ihre Aussage war, dass sie nur für Probleme am Unieigenen Internet zuständig wäre. Nun haben wir es diesmal mit meinem Stick probiert. Und
es funktioniert. Ja es funktioniert. Ja ja ja.
Nachteil daran ist, dass ich – vorläufig – den PC mit an die Uni nehmen muss.

geschrieben am 22.9.2010

Internetproblem update

Heute haben wir mit Schwester Monalda geredet und ihr das Problem mit dem Internet erklärt. Alle auf dem Stockwerk waren dabei und das waren sieben Leute. Sie meinte es wäre zu teuer, wenn sie und die Schwestern W-Lan in die Zimmer legen würden. Nun sie hat sich aber einverstanden erklärt, dass wir uns erst einmal erkundigen und es selber in die Hand nehmen. Nun könnten wir, wenn es funktioniert, uns eine W-Lan-Router kaufen und dann ihn zu uns in den ersten Stock reinlegen lassen. Wir müssten das untereinander machen und uns selber erkundigen. Irma studiert Biomedizin und ist fast aufgeschmissen ohne Internet. Am Samstag gehen wir wahrscheinlich los und lassen uns von Swisscom, Orange und Sunrise beraten. Mehr Anbieter haben wir hier gar nicht, und in der Schweiz gibt es auch keine anderen mehr.
Nun ich bin froh, dass es nun etwas in Aussicht ist und hoffe dass es funktioniert.

Natürlich müsse es erst einmal von einem Fachmann angeschaut werden, ob es überhaupt funktioniert. Aber irgendwie wird es schon funktionieren und die Kosten würden dann durch sieben geteilt. Also auch nicht mehr so viel wie ein Surfstick. Hoffe ich doch mal. Naja, auch wenn es teurer werden würde, würden wir uns sonst was einfallen lassen. Denn wir brauchen das nun mal. Naja mal sehen wie und wann wir ordentliches Internet gibt.

geschrieben am 20.9.2010

Ausgang I

Wir hatten am Freitag Fachschaftsparty von Medien- und Kommunikationswissenschaft.
Mit Michi bin ich da nun hingegangen. Wir haben die Stadtführung verbumelt, weil wir irgendwie was durcheinander gebracht haben. Aber so interessant wäre das mit der Führung eh nicht geworden.
So kamen wir an den Treffpunkt und dort waren nur Studenten von der BWL. Naja, bis auf drei, die sich versehentlich auch noch da angemeldet hatten.

Auf alle Fälle waren unsere Leute schon in einem Restaurant, und wir wurden dort nun hingeführt und stießen nun verspätet dazu. Schlimm war es nicht wirklich. Zuerst war es erst einmal recht langweilig, weil die anderen kannten sich ja schon mehr oder weniger von der Stadtführung.

Später war dann eine Party angesagt. Zu der aber nicht alle kamen. Es war recht dünn besiedelt. Zuerst war die Party langweilig. Wir gingen erst einmal in eine Bar, danach zogen wir weiter in eine andere, in der man auch noch tanzen konnte. Von dort ging es dann in die Disko.
Irgendwann wurde ich wirklich müde und da unser letzter Bus schon um 11 Uhr fährt musste ich zu nach Hause gehen. Naja es war halb vier oder vier Uhr und es war total dunkel. Man hörte von dem Tal jedes Wort und jeden Schritt. Sogar den Fluss hörte man plätschern. Es war aber auf den zwei Brücken echt super schön anzusehen, wie unter einem die Lichter sind. Denn man hatte nur Lichter gesehen. Es war totale tote Hose und kein Mensch war unterwegs. Da ging man durch die stockdunkle Nacht unter dir das Plätschern des Flusses und daneben die Lichter und neben dir der Hügel. Auf der Brücke war es echt super schön.
Hätte es so gerne fotografiert, aber erstens hatte ich die Cam nicht dabei und zweitens wäre das Foto nicht so gut rausgekommen.
Wirklich schade.

In der Party habe ich verschiedene Leute von der Fachschaft kennen gelernt.  Alles liebe nette Personen, total witzig und hilfsbedürftig.
War ein gelungener Abend, vor allem kenne ich nun ein paar Leute mehr.

Wohnungsprobleme …

… der anderen.

Ich bin ja wie gesagt noch im zweiten Stock im Wohnheim, aber ich kann in den ersten Stock zu den drei anderen ziehen. Praktisch ist es auf alle Fälle, denn Michi und ich studieren genau das gleiche und ich war die letzte Woche praktisch die ganze Zeit unten.
Nun das Problem ist, dass jemand noch in dem Zimmer ist, in dem ich hineingehen könnte. Vanessa, sie arbeitet in Lausanne und war nur vorübergehend hier im Wohnheim. Da sie aber bis jetzt nichts gefunden hatte, weiss sie nicht ganz genau wo sie hingehen soll. Zwar hat sie ihre Mutter auf dem gleichen Stockwerk, ihre Schwester in Lausanne und noch irgendjemand im Tessin, aber zu keinen will sie. Nun geht sie für ein paar Tage zu Michi ins Zimmer.
Nun wenn ich aber nicht schnell genug runtergehe kommt jemand anderes ins Zimmer und ich muss hier oben bleiben. Verzwickte Sache.
Nun will ich aber auch nicht diejenige sein, die Vanessa aus dem Zimmer schickt und vertreibt. Also ich habe da so ein komisches Gefühl dabei. Einerseits ist es schon richtig, dass sie gehen muss, weil ihr Vertrag nur bis dahin galt aber auf der anderen Seite ist es echt beschissen, wenn ich nun dann in ein Zimmer gehe, wo jemand ausziehen musste, und diejenige nicht wusste wohin sie geht.
Nun sie könnte auch zu ihrer Schwester oder ihrer Mutter. Also ist es auch wiederum keine zu grosse Notlage.

Ich bestreche das einfach nochmal, denn ich würde echt gerne runter in den ersten Stock. Und eben wenn ich das nicht schnell mache, habe ich die Arschkarte gezogen und muss hier oben bleiben.
Ist das nicht egoistisch von mir?

geschrieben am 14.9.2010

Starting Days

Bei den Starting Days haben wir ja zwei Nächte in La Part Dieu übernachtet. Im Zimmer war ich mit einer – haltet euch fest – mit einer 19jährigen aus Solothurn (wo immer das ist in der Schweiz), die jeden Tag eineinhalb Stunden von ihren Eltern zur Uni pendelt. Also wir haben uns unglaublich gut unterhalten. Sie erzählte mir, dass in der Schweiz schon allein fünf AKW stehen und sie mit der Schule sogar eins angesehen hatten. Aber sie ist auch gegen Atomstrom. Nun ich weiss auch langsam mehr über die Schweiz kennen.

Das witzigste war, dass dort auch einer aus Hamburg war. Aus der gleichen Stadt wie Michi. Die beiden hatten dadurch schon einen besseren Draht zueinander.

Und am Sontag ist Irma aus München hier ins Wohnheim eingezogen. Sie ist 18 Jahre als. (Wieder eine so junge; aber langsam gewöhne ich mich daran.) Studiert Biomedizin.

Das alte Problem

Ich will endlich Internet. Es ist echt blöd, dass es hier nicht funktioniert und ich nicht weiß wieso. Und noch eine Woche warten? Muss ich zwar aber echt, ich habe alle meine Dateien hier drauf. Naja es ist ja nicht so, dass ich die ganze Zeit im Internet gewesen bin. Oder jetzt sein würde. Aber es ist schon praktische, denn es ist so einfach, wenn man etwas nachschauen will. Buszeiten zum Beispiel, da der hier ja nur alle halbe Stunde fährt. Oder einfach mal wieder mit Leuten schreiben und so wissen was die gemacht haben.

Eben neulich hatte mir Roman noch eine SMS geschickt, und gefragt, wann nun meine Seite online geht. Jaja, wie gesagt habe ich hier ja kein Internet und deswegen schreibe ich alles mal im Windows Live Writer vor und veröffentliche die Beiträge, wenn ich Internetanschluss habe.  Ich persönlich bin schon kurz davor gewesen mir so einen beknackten Surfstick zu kaufen.
Ich bin aber nicht die einzige die einen WLan-Anschluss will, sondern es wollen vier von sieben hier im Moment wohnenenden Leuten.
Wir müssen einfach mal zu der Schwester Monalda gehen und ihr das ans Herz legen und sie so erweichen, dass wir WLan bekommen.
Und schon wieder kotze ich mich darüber aus. Das ist so ein altbekanntes Problem, dieses Internetproblem.

Nun aber – falls ich es noch nicht schon geschrieben habe – warum wir kein WLan (was hier irgendwie anders heisst) haben:
Nun die Schwester (Oberin, wenn mich nicht alles täuscht) meint, dass ein WLan Strahlung abgibt und es so zu Beeinträchtigungen kommt.
Nun im Haus gegenüber bekomme ich auch Strahlung ab, weil er WLan hat. Selbst durch das Handynetz bekomme ich Strahlung ab, weil ich empfang habe. Naja wie auch immer.  Man kann sich einfach nicht mehr den Strahlen entziehen.

Sogar in den Starting Days waren die Leute der Meinung, dass Internet schon wichtig geworden ist und in ein paar Sachen unverzichtbar.

geschrieben am 14.9.2010

Starting Days

Ja mei, anstrengend war des in den letzten drei Tagen.
Die Starting Days waren in den Freiburger Voralpen im Nirgendwo abgeschottet von allem in den Bergen. (Oder wie eine aus Solothurn meinte, auf einem Hügel)
Es war eigentlich ganz ok dort, die Umgebung sehr schön. Überall Berge, Hügel,  Wald, Felder und sonst gar nichts.
Dort waren wir zu 20zigst aus unterschiedlichen Fachrichtungen und stimmten uns ins Studium ein. Bekamen ein paar Tips und das wars eigentlich auch schon. Nun weiß ich zwar wie ich den Studienplan technisch machen soll, aber praktisch habe ich immer noch keine Ahnung. VWL ist eben vorgegeben und das grosse Nebenfach (Gesellschafts- Kultur- und Religionswissenschaft) muss man suchen und suchen. Ich hoffe ich werde es finden und wissen wie ich das mache. Nun hierzu müssten wir dann in den überagenden Internetraum gehen und ich mir einen PC leihen von Michi. Nun ja, mal sehen wie ich das mache.

 

Nun ein paar Leute habe ich kennen gelernt. Das war glaube ich noch das wichtigste. Aber eins habe ich gemerkt, ich verstehe Schweizer Deutsch sehr viel besser als ich gedacht habe. Ist ja auch wichtig zu lernen, sonst müssen die anderen sich immer umstellen.
Aber von 20 Leuten waren wir zu 4 Deutsche. Alleine hier im Foyer gibt es von 20 Studenten/Bewohnern 5 oder 6 Deutsche.
Eine andere aus München ist am Sontag angekommen. Und, wer glaubt es kaum, wir sind mal wieder am Nachmittag im Porte de Fribourg, um ihre Anträge abzugeben. Meine verdammte Ausländerkarte ist dagegen immer noch nicht gekommen. Michi hat aber ihr Campuscard schon bekommen und ich nicht. Verdammt ich will die auch haben.

geschrieben am 14.9.2010 10:00

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